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[Review] „Marlene lebt“ von David Grade

CN: Rape, Rape Culture, Victim Blaming, Sex, Rassismus, Prostitution

So. Bevor wir starten hier noch einige kleine Background Infos:

Ich habe seit 10 Jahren (plusminus) keine Bücher mehr gelesen. Das heißt nicht, das ich keine Bücher konsumiert habe. Nur habe ich mich aus verschiedenen Gründen mehr auf das Audioformat festgelegt. Zum einen, weil ich das nebenher hören kann, z.B. auf der Autofahrt zur Arbeit, bei der Hausarbeit und so weiter. Weiterhin habe ich keine zusätzlichen physischen Produkte mehr in meinem Haushalt rumstehen, von denen ich nicht wüsste wo ich sie noch unterbringen sollte.

Shadowrun Romane sind von der Auflage her nicht geeignet um sie zu vertonen. Bisher hat mich das nicht gestört, es gab keinen der neuen Romane, der mich irgendwie gereizt hätte. Zudem hab ich von einer Bekannten mehrfach zu Ohren bekommen, das die neuen Bücher crap sind. Mary Sues, unrealistische Stories, usw. Das hat mich natürlich nur bedingt dazu motiviert die neuen Bücher anzugucken. Und dann hat AAS Marlene Dietrich gezeichnet und boy hat mich das angefixt. Nicht weil ich Marlene Dietrich so toll finde, sondern weil mir das Bild gefallen hat und weil ich die Prämisse gut fand. Das heißt also, das ich das Buch nicht nur angefangen, sondern auch (innerhalb von zwei Tagen) beendet habe ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, es spricht auch für die Story. Also los. Achso, für alle, die den Roman im letzten Jahr nachdem er raus gekommen ist noch nicht gelesen haben hier ein Hinweis:

SPOILER

SPOILER

SPOILER

Jetzt kann keine*r sagen er/sie hätte es nicht gewusst. Es handelt sich wohlgemerkt um kleine Spoiler bezüglich handelnder Personen, das Ende sowie genaue Storyelemente werden nicht vorweg genommen.

Summary

Hauptplot
Marlene Dietrich erwacht 2078 wieder zum Leben und es stellt sich recht schnell heraus, das sie eine Bunraku-Puppe in einem von MCT betriebenen Bordell ist. Das heißt der Körper der Wirtsperson wurde künstlich verändert um wie Marlene Dietrich auszusehen und dann wurde ihr ein Personafixchip implantiert, der dafür gesorgt hat, das sie sich für Marlene Dietrich hält. Ihr Körper wurde von einer Shadowrunnerin namens Maria „gespendet“ nachdem der Extraktionsrun auf den Programmierer des Marlene-Programms fehlgeschlagen ist (durch den Verrat des Teammitglieds Hemmingway, der als einziger neben Maria noch überlebt hat).

Marlene wird von der Ehefrau ihres Hosts, Eve (3V3), und einem Team in den ersten Seiten extrahiert und es wird im weiteren Verlauf der Geschichte durchgehend versucht das Personafixprogramm von Marlene zu löschen. Diese will das logischerweise nicht, da sie sich ihrer selbst bewusst ist und weiterleben möchte. Dieser Plot zieht sich von Anfang bis Ende durch.

Nebenplot 1
Tokugawa ist Exec bei MCT und verantwortlich für das Bordell in dem Marlene arbeiten soll, sowie die Sicherheit des Programmierers Rotwang, welcher das Marlene Programm geschrieben hat. Er ist abhängig von StimSinns, eine SimSinn-Variante von Dream-BTL’s, welche ihm und auch seiner Familie helfen seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. Er ist ein ordnungsliebender Familienvater und Kind eines japanischen und eines deutschen Elternteils. Alleine damit hat er in einem konservativen, japanischen Konzern wie MCT Probleme. Zusätzlich versucht er allerdings auch mittels Rotwang eine neue Art Personafix zu entwickeln, die allen Menschen (Think big or go home sag ich nur) „helfen“ kann ihre Emotionen zu unterdrücken um produktiv und geordnet ihr Leben leben zu können.

Marlene und ihre Truppe, bestehend aus „ihrer“ (Maria’s) Frau und diversen Runnern versuchen derweil an Rotwang heranzukommen, da er mutmaßlich einen Failsafe in das Marleneprogramm eingebaut hat um sie unter Kontrolle zu haben. Aus diesen Verstrickungen plus den Einmischungen aus Nebenplot 2 ergeben sich für Tokugawa erhebliche Probleme innerhalb seines Konzern (Nicht zu verachten auch sein arischer Schwiegervater, der Anteilseigner bei MCT ist).

Nebenplot 2
Hey, ein Shadowrun Roman in der ADL, noch dazu im RRP (Rhein-Ruhr-Plex). Was darf da nicht fehlen? Lofwyr!
Saeder Krupp hat die ursprüngliche Extraktion von Rotwang, bei der Maria verraten wurde in Auftrag gegeben. Da Lofwyr explizit etwas gegen künstliche Intelligenzen hat, ist das nachvollziehbar. Auch wenn die Motivation nicht zu 100% genannt wird, ist es ausreichend um dem Handlungsbogen zu folgen.

Nach dem gescheiterten ersten Versuch wird 3V3 angeheuert den Job ihrer Frau zu erledigen. Marlene und einige andere Runner helfen ihr dabei. Jeder hat dabei seine eigene Motivation.
Marlene: Sie will an Rotwang heran und mehr über ihre Programmierung wissen.
3V3: SK hat angefragt und bezahlt (außerdem hat Marlene ihr zugestimmt, das sie gelöscht werden kann)
Fix/Flix/Felix/Dahut: Lieferjunge, der Marlene zugeneigt ist.
Runner: Geld

Review

Das Buch ist durchgängig flüssig geschrieben und liest sich gut weg. Die Seiten sind sehr eng gesetzt mit wenig Rand. Das liegt aber, glaube ich, daran, das der Autor eine Menge mehr Zeichen verwendet hat als vom Verlag vorgesehen war. Um nicht fünfhundert Seiten Buch zu haben, hat man sich wohl für weniger Rand entschieden. Mich hat’s nicht gestört, die Schrift war noch groß genug um angenehm lesen zu können und die paar Rechtschreibfehler die mir aufgefallen sind, haben kaum gestört. Auch wenn der eine Fehler bei einem der Charaktere war, was natürlich äußerst ärgerlich ist. Ein Charakter soll später den Staßennamen Fix bekommen, weil er so fix weggelaufen ist. Dummerweise wird er danach dann konsequent Flix genannt, was ärgerlich ist.

Der Aufbau der Spannung ist von Anfang bis ungefähr zur Mitte recht linear, sorgt aber durch die Sprünge in die anderen Handlungsstränge immer wieder dafür, das man die Lust am Lesen nicht verliert. Am Ende gibt es einen signifikanten Anzug im Tempo und die Spannung steigt im selben Maß mit. Trotz der hohen Anzahl an Parteien, die involviert sind (Marlene + Team im Auftrag von SK, MCT, Lofwyr, Ryumyo, Tokugawa und sein Team) leidet die Übersicht nicht wirklich und man kann der Handlung stringent folgen. Und das obwohl es aus mehreren Ecken Angriffe auf dasselbe Ziel gibt und mehrere doppelte Spiele gespielt werden.

Was mich ein wenig gestört hat war die Darstellung einiger Charaktere. Manchmal habe ich einfach nicht nachvollziehen können warum sie etwas tun. Das betrifft nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch Nebencharaktere, die aus manchmal unerfindlichen Gründen eine Entscheidung treffen die, entweder aus der Luft gegriffen wirkt, oder entgegen der wahrgenommen Persönlichkeit getroffen wird. Das ist auf das ganze Buch gerechnet nicht so schlimm, aber in der jeweiligen Situation ein wenig irritierend.

Die Darstellung der Ghule und die der großen Drachen hat mir sehr gut gefallen. Es ist immer schwierig derart wichtige Player in einer Geschichte zu haben und sie nicht zu einem Deus Ex Machina verkommen zu lassen. Das ist hier sehr gut gelöst. Auch wenn Lofwyr selbst hier noch Anweisungen an seine Untergebenen vergibt, überläßt er alles weitere dann seiner Frau Brackhaus/Frau Schmidt/Mrs. Johnson. Beim genaueren drüber Nachdenken gab es eine kleine Dissonanz bezüglich der Darstellung von Lofwyr in menschlicher und drachischer Gestalt, aber das ist zu vernachlässigen.

Das Ende ist für diverse Charaktere nicht rund und das ist genau das, was ich mir von einem SR Roman wünsche. Wie genau das ausgeht, müsst ihr allerdings selber noch lesen, da will ich nix vorwegnehmen.

Fazit

Cons (-)

  • Meines Erachtens nach überflüssiger Flashback zu einer Vergewaltigungsszene inkl. Victim Blaming, damit Marlene daraus „gestärkt“ wieder hervorgehen kann und ihr folgendes Verhalten erklärt wird. Untragbar in meinen Augen
  • Damit einhergehend an manchen Stellen problematische Darstellung der weiblichen Charaktere (Zitat: „Marlene betrachtete ihre Schamlippen, berührte sie. Eine fast neunzigjährige Frau sollte verdammt noch mal wissen, wie ihre Schamlippen aussahen“) I get it… Es ist nicht ihr Körper. Aber ich vermute, das keine Autorin in irgendeiner Art und Weise das in der Form klar gemacht hätte. Vielleicht hätte Sensitivity Reading an dieser (und einigen anderen Stellen) was gebracht. <– Natürlich rein spekulativ. Ich habe tatsächlich noch mit keiner Autorin/Leserin darüber gesprochen.
  • Vollständig und absolut überflüssige Sexszene, die
    a) meiner Meinung nach nicht gut geschrieben war (Im Gegensatz zur zweiten Sexszene später)
    b) Völlig nichtssagend und überhaupt nicht storyrelevant war
    c) quasi im Nebensatz abgefrühstückt wurde (ein Absatz)
    d) Wahrscheinlich zur Charakterisierung von Marlene beitragen sollte, aber meines Erachtens nach für alle die ihre Biografie nicht gelesen haben keinen Mehrwert geboten hat.
  • Ex-zes-sive Exposition. Wenn ich auf zwei Seiten erst MMVV und dann Vitas erklärt bekomme und was es der Metamenschheit angetan hat, dann ist das schon echt schwerer Tobak. Wenn das quasi ein Charakter in Gedanken durchgeht, obwohl er das wissen muss, ist das wirklich hart. Ich weiß, es braucht solche Sachen manchmal und ich bin nicht erfahren genug im Schreiben um dafür eine Patentlösung zu haben. Aber ich hätte das kürzer abgehandelt und wahrscheinlich irgendwie anders eingebaut und nicht erst an der Stelle, an der es benötigt wird. Ich hab auch extra noch drüber nachgedacht, aber auch wenn ich die Lore natürlich kenne, hätte ich als unwissender nicht soviel Exposition gebraucht.

Pros (+)

  • Inklusive Sprache (z.B.: „mensch“/“metamensch“/“geist“ statt „man“, abhängig davon wer oder über wen gesprochen wird)
  • Diversity (weibliche Hauptperson, queerness, verschiedene Ethnien, nichtübersetzte Sprache, etc.)
  • Schwer zu beschreiben aber: Cyberpunkige/Shadowrunnige Sprache, die nicht einfach nur vulgär ist, sondern passend in den allermeisten Fällen. Viele Autoren schaffen es, meines Erachtens nach, nicht zu trennen zwischen, „die Charaktere sprechen vulgär“ und „Beschreibungen müssen vulgär sein, weil is‘ ja dark und edgy“
  • Extra gute Darstellung des Melting Pots RRP!
  • Kein Deus Ex Machina zum Schluss! Bei zwei involvierten Drachen wäre das eine extrem leichte Angelegenheit (und lazy writing). Keine Mary Sue, alle sind am Ende nur so halb glücklich, wenn überhaupt. Nicht jeder geht aus der Geschichte positiv hervor. DAS ist Shadowrun imho! Irgendwie in der Welt überleben und eben nicht die strahlenden Helden, aber für einige Metamenschen etwas Normalität unter Aasgeiern.
  • Trotz vieler Player und Subplots leidet die Übersichtlichkeit nicht. Die Sprünge sind immer an den richtigen Stellen um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Story ist echt gut!

Ich mag das Buch. Es ist sehr gut geschrieben, wird nicht langweilig und zieht im dritten Akt die Spannung ordentlich an. Das gefällt mir sehr gut und ich hoffe das David Grade noch mehr Chancen bekommt für SR zu schreiben. Ivans Weg hab ich noch als E-Book wenn ich mich nicht irre, da werde ich mich vielleicht auch mal dransetzen (auch wenn mich der Klappentext da nicht so gefesselt hat).

8/10 großen Drachen (Minus die zwei aus dem Buch :p)

Humanis Policlub zerlegt sich selbst

Boing everybody! Hier ist wieder euer trautes zweites Wohnzimmer in der ‚trix. Mir und diversen anderen Sendern ist die Nacht was grandioses zugespielt worden. Das sollte man nicht unkommentiert lassen, wenn es schon um den HUMANIS POLICLUB (ja, manchmal muss man einfach schreien) geht. Die Spinner haben gestern mal wieder den Vogel abgeschossen. Und es wäre nichtmal aufgefallen, wenn nicht dieses Video geleaked worden wäre. Wenn ihr euch fragt wo das Ganze aufgenommen wurde kann ich ganz klar sagen: In Everett. Bei einer „Spendengala“ für gemeinnützige Zwecke. Wenn ihr wissen wollt, warum die 1. Vorsitzende eine glühende Rede auf die Metamenschheit gehalten hat kann ich euch ebenfalls ganz klar sagen: Keine Ahnung. Aber es war witzig oder?

Menschlich (HAHA) kann ich das absolut nachvollziehen was sie da von sich gegeben hat. Aber scheinbar sind ihre Eidgenossen da anderer Meinung. Man hat sie nämlich heute morgen tot in den Gassen Everetts aufgefunden. Puh, also ich hätte ja einen Rücktritt erwartet, aber Selbstmord durch Erhängen in einer Hinterhofgasse an einer Feuerleiter hätte ich von Frau Prof. Dr. nicht erwartet (*hust hust*).

Wie dem auch sei, ein Rassist weniger auf unserer schönen Welt. Was kann es besseres geben als so einen Mittwoch zu beginnen.

CYa und BOING

[Schattenload 07/2019] RA*ZANNG – Der Multimog

Ein weiterer Schattenload. Diesmal nur noch mit wenig Verzug. Und schon für SR6 ausgelegt. Das hier ist der von letztem Monat. Fahrzeugwerte für den Multimog als Basis- und als Arbeitsvariante.

Der Schattenload von August wird sicherlich auch nicht mehr all zu lange auf sich waren lassen. Bis dahin: Enjoy!

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[Schattenload 06/2019] Das Devil’s Ratwitch

Und hier haben wir des Extraload zur Mitte des Jahres. Leicht verspätet, haben wir hier eine Location und zwei Connections mitten aus Berlin-Kreuzberg. Wer schon immer mal die Rattenburger aus Demolition Man probieren wollte ist hier genau richtig. Mjam!

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[Schattenload 05/2019] Herzlich Willkommen in Zürich!

In der fünften, hier etwas verspäteten Ausgabe des Schattenloads gibt es diesmal einen Kurzabriss über Zürichs Bahnhof als hochfrequentierte zentrale Location, der sich gut mit dem neuen Datapuls Schweiz kombinieren läßt. Off you go, then. :)

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>>>Neuer DATAPULS verfügbar: Proteus<<<

Und damit kicken wir wieder ein neue Reihe von Datapulsen los. In den nächsten Wochen werden ich einen Überblick über die neu hochzuladenen Datapulse hier veröffentlichen. Immer mit einer kleinen Zusammenfassung. Tagwache hat mich wie immer nicht darum gebeten diese Werbung zu machen, allerdings halte ich es für wichtig, das ihr wisst, das die Downloads existieren um in der ADL zu überleben. Jetzt gehts erstmal los mit Proteus, der Rest folgt über die Wochen:

  • Datapuls: Proteus
  • Datapuls: Frankfurt
  • Datapuls: Schweiz
  • Datapuls: Verschlusssache

Den Download für Proteus findet ihr übrigens [hier].

Was findet sich also in dem Dokument. Los gehts wie in den meisten Fällen mit einer Kurzzusammenfassung. Wo kommt der Konzern her, und was will er eigentlich von der Welt.

Unter anderem auch eine Übersicht über alles was bei Proteus Rang und Namen hat. Von Kevin Goldammer über Katjana Pudowkina bis hin zu Sir Henry Commton-Nelson. Eine illustre und teils skurrile Mischung aus Metamenschen, die am Steuer des Megas sitzen, das kann ich euch sagen.

Danach folgt ein Absatz über die Kultur im Konzern sowie die Infrastruktur (also: Welcher Arkoblock steht wo) und die einzelnen Sparten in die sich Proteus aufgliedert (Proteus Nordsee, Pazifik, Atlantik, Space).

Corpshark hat mich ausserdem gebeten ein wenig über das Konzernmilitär auszubreiten, also bin ich indirekt auch ein wenig beteiligt an dem Upload. Wenn man das  Militär als Tochterkonzern ansehen will, dann ist es auch Teil des nächsten Abschnitts, in dem über alle anderen Tochterfirmen des Megas berichtet wird.

Den Abschluss bildet dann noch eine Übersicht über Arkoblocks und wie sich das Leben so in einem gestaltet. Findige Hacker *hust* haben sogar ein paar Karten organisiert, damit man sich eine Meinung bilden kann, falls man sich mal in einer Arkologie wiederfinden sollte. :)

So, das wars fürs erste. Informationen über die anderen Downloads auf dem Weg des Erscheinens in den nächsten Wochen.

[Outgame]
P.S.: Der reale Abschluss ist wie immer die Spielleiterinformationssektion (Deutsch ist eine tolle Sprache. Einfach Hauptwörter aneinanderreihen. ZACK. Neues Wort :)). In ihr findet sich Informationen über die Proteusverschwörung, die in der Schockwellen-Kampagne der 3. Edition begonnen wurde. Informationen für Spielleiter über die Auswirkungen, inklusive dem Schattenkrieg gegen Swiss Genom werden hier erörtert.

[Schattenload 04/2019] Spring!

Und hier die vierte Ausgabe des Schattenloads. Dieses Mal eine Hilfestellung für alle Neu-SLs unter euch. Jeder hat mal angefangen und diese Tips helfen erstmal in Gang zu kommen. Diesmal auch fast pünktlich in dem Monat für den er erscheint. :) Enjoy reading!

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Krieg unter Schiebern

Vor nicht all zu langer Zeit begab es sich also, dass gewisse Personen der Unterwelt nicht gut auf einander zu sprechen waren…

<<<corrupt text>>>
<<<reloading user>>>
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Sōda ne. PAH! Ok, Tacheles. Hier ist Herta von Hertas Büdchen und diese Computerkacke geht mir tierisch auf die Nüsse. Ich weiß warum ich normalerweise Leute für sowas habe. Aber dat kann ich nich so stehen lassen, schon gar nich, wenn einer so hochgestochen anfängt zu labern am tun. Slupinski diese verfluchte Löwenzahnfresserin hat versucht hier feindliche Übernahme zu betreiben. Aber da isse bei mir anne falschen Adresse. Und ich bin wohl nicht die einzige, die das krumm nimmt. Ihre Schläger sind mal ordentlich aufgemischt worden die Tage. Nur damit es jeder Mal gehört hat: Wypokac nennen die sich. Hauer alle miteinander. Wohnen in Bochum bei die Outpostkneipe. Da wo die Halle von Slupinski sein tut. Direkt daneben. Immer schön am bewachen tun die das.

Bis auf letzten Dienstag. Da kamen die Wattenscheider Fußballjungens und prügelten die harten Bikers mal eben kaputt. Hah. Damit hatte die olle Hexe nich gerechnet wette ich. Auch wenn sie dann irgendwann die Wummens ausgepackt haben, hat das nichts genützt. Die Halle und ein paar Drohnen hats auch noch erwischt.

Oha… das war als der Lärm, den wir beim Rennen mitbekommen haben. Wir dachten schon da hat einer irgendwas gesprengt, so laut war das
SickSissy

Soweit ist das gar nicht weg von der Realli… Realie… Wahrheit. Die haben einen Durchbruch geschaffen vom Outpost direkt in die Halle. Nachdem die Hauer fast alle kaputt waren, war das einfach von da reinzukommen.
Roter Friese

Slupinski hat nicht nur versucht im Pott Leute abzuziehen. Mich haben sie auch gepackt, als ich gerade in Hamburg für einen örtlichen Vorortschieber Waffen abgeliefert habe. Schwarz gekleidet, alle breit wie Schrank und bestimmt zu zehnt, alle bewaffnet mit dicken Knarren. Da konnte ich nur noch freundlich lächeln und die Ware abgeben. Zum Glück hatten wir alles auf Kamera, sonst wären meine Mädels und ich am Ende noch dran gewesen. Die haben ihre Spuren auch so gut verwischt, das man nur wusste, das sie bis in den Pott gekommen sind. Ok, wir hatten zu dem Zeitpunkt keinen Hacker dabei, deshalb war das schwieriger. Gut das irgendwer genaueres wusste, sonst wäre das sicher noch weiter so gegangen und hätte gute Arbeitsgelegenheiten kaputt gemacht.
Graf Zahl

Ich wette da hat ein anderer Kollege mal die Shadowrunner ausgepackt und dafür gesorgt, das die Biker aufs Fressbrett kriegen, damit die Ware wieder zurück an den Empfänger gehen tut. Als die Wypokac dann alle innen Krankenhaus waren, hab ich auch ein paar von meinen Mädchens vorbeigeschickt und die Waren wiederholen lassen. Plus Zinsen hab ich natürlich mitbringen lassen. Die Halle war dann am Ende der Woche ganz schön am alle gewesen sein.

Tja. Und jetzt ist die gute Agniezka am Arsch sein, weil alle, die sie vorher beklaut hat am draufhauen sein tun. Selbst schuld sach ich ma.

 

[!] Shadowrun Let’s Play – S03E03

Und heute wird der Cliffhanger um das Schicksal von Shrapnell aufgelöst: Jan Wagner, Mháire Stritter, Julia Klein und Max Cannings sind wieder mit von der Partie. Let’s go! 

Synopsis: Burning Edge! Shrapnell wird zum Doc gebracht um sein Leben zu retten! Ausserdem fragen sie endlich nach Finchs‘ Namen. Ganz am Ende. Nach zwei Tagen Downtime. Aber sie fragen…

 

[Extraload 03/2019] Verordneter Frohsinn

Hui, der neue Schattenload oder besser Extraload ist vollgepackt mit neuem Spielmaterial. Informationen über Karneval in der ADL und in Östereich, eine neue Drohne in unterschiedlichen Ausführungen und Run-Ideen zu Karneval. Wow. Massiver Inplay Value. Viel Spass damit!

schattenload_2019-03_extraload

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