Shadowrun Hannover

Die Online Erweiterung von Patrick Kurrat

Schlagwort-Archiv: Location

„Besteckkastengeflüster“ – Taco Temple

besteckkastengeflüsterHallo und willkommen zurück in meinem kleinen Food-Blog. Heute habe ich etwas besonders mitgebracht. Ich war in Sachen Fast Food unterwegs. Normalerweise nicht mein Gefilde, ich habe mich aber von nostalgischen Gefühlen leiten lassen. 

Heute ging es zum allseits beliebten Taco Temple. Nach langer Warterzeit hat nun auch endlich eine Filiale in Hannover eröffnet. Gefühlt sollte es hier neben den ganzen anderen Fast Food Läden auch mehrere Tempel geben. Wie ich aber überrascht feststellte, war es das erste Restaurant.

Ich muss allerdings vorwegschicken, das diese Review etwas romantisch verklärt rüberkommen könnte. Als ich ein kleines Ork-Mädchen war, sind wir in den Urlaub häufig nach Dänemark gefahren und haben sowohl auf dem Hin-, als auch auf dem Rückweg immer bei einer Fast Food Kette angehalten. Es waren die seltenen Fällen, dass meine Geschwister und ich überhaupt so etwas bekommen haben. Und es zählt zu meinen liebsten Erinnerungen an meine Kindheit. 

srzitat Ich glaube jeder hat so eine Geschichte aus frühen Tagen. Ich mache auf jeden Fall ständig und immer noch gerne bei Taco Temple halt. Es gibt nichts besseres als die Burritos da. Und zwar in allen Variationen. 
srzitat Graf Zahl

So, das vorweg geschickt geht es jetzt los. Die Filiale hat wie gesagt brandneu in Oberricklingen direkt am Ricklinger Kreisel aufgemacht. Die Eröffnungsfeier war groß und wurde weitreichend mit Gutscheinen und Rabattaktionen beworben.

Direkt nach dem Betreten des Restaurants fühlte ich mich als wenn ich nach Hause kommen würde. Die charakteristische gelb, grün und rote Dekoration war genau wie ich sie in Erinnerung hatte. Am Eingang wurde ich von einem freundlichen Mitarbeiter empfangen, der mir einen schönen Aufenthalt wünschte und mich auf eine der 12 AR-Konsolen aufmerksam machte. Ein netter Service für Leute ohne entsprechende Technik, aber ich habe die Bestellung lieber über mein eigenes Interface aufgegeben. Während der knapp 6 Minuten Wartezeit konnte ich die kitschig-bunte, spanisch anmutende Kulisse eines typischen Taco Temples noch einmal begutachten, die mich gleichwohl amüsierte und wieder mit einem starken „Déjà vu“-Gefühl an früher erinnerte. Somit allerdings nichts Besonderes, sondern ein Standard-Schnellrestaurant. 

Taco-Temple_Logo_credits

Das Essen wird, wie in Taco Temples üblich, mittels Maschinen zubereitet und dann von metamenschlichen Mitarbeitern an die Kunden weitergereicht. Ein netter Wink an vergangene Zeiten und auch viel angenehmer und persönlicher als sein Essen direkt aus einem Automaten entgegen zu nehmen, wie es in anderen Fast Food Ketten üblich ist. Bestellt hatte ich einen Chilliprawn-Taco mit Kringelfritten und Guacamole, sowie einen Really Big Drink™. Hier bietet Taco Temple die Möglichkeit eine kleine, mittlere oder große Portion zu bestellen. Und das netterweise ohne eine Empfehlung auszusprechen welcher Metatyp sich denn für welches Menü am besten eignet. Das mag dem Otto Normalnutzer nicht auffallen aber ich finde es sehr erfrischend mir nicht, mittels unterschwelligem Rassismus, vorschreiben lassen zu müssen welche Menügröße ich bestellen sollte. Bezahlung findet hier nicht nur in der AR statt, sondern kann überraschenderweise ebenfalls per Barstick erfolgen. Auch das eine interessante Abweichung zu anderen Ketten.

Auf dem Weg zu einem Sitz hab ich mich erst über den ganzen Platz um die Tische gewundert, sind doch solche Läden in der Regel viel dichter gepackt, um mehr Leute unterbringen zu können. Bis mir aufgefallen ist, das die meisten Tische per Knopfdruck hochgefahren werden konnten und auch die Stühle nicht nur breiter, sondern ebenfalls höhenverstellbar waren und auch versenkbare Lehnen hatten. Damit war das gesamte Restaurant trollgerecht, was nicht jeder Laden von sich behaupten kann. Ein Pluspunkt auf Seiten von Taco Temple.

Leider muss ich sagen, dass das Essen noch etwas mehr Arbeit vertragen könnte. Die maschinelle Zubereitung (gegen die ich per sé nichts habe) scheint noch nicht richtig eingestellt zu sein. Der Taco war durchgesappscht, die Guacamole etwas „geradeaus“ und die Fritten waren nicht kringelig genug (wobei das zugegebenermaßen sehr subjektiv ist, ich hab das anders in Erinnerung). Dafür war die Menge ausreichend. Ich habe mich für eine kleine Portion entschieden und hab mich danach nicht vollgefressen, aber dennoch gesättigt gefühlt. Und das zu einem fairen (wenn auch rabattierten) Preis.

srzitat Dann haben sie die Maschinen wohl eingestellt seitdem. Als ich da war, war der Taco knusprig und der Salat knackfrisch. War nichts zu beanstanden und lecker.
srzitat Justizopfer
 

Wie immer habe ich noch einen Blick in die sanitären Anlagen geworfen, aber bei einem brandneuen Restaurant habe ich da nichts zu beanstanden gehabt. Funktionelle, aber saubere und vor allem ebenfalls metafreundliche Toiletten in ausreichender Anzahl waren vorhanden. 

Fazit: Nostalgische Verklärung und das Feeling des Neuen haben sich hier stark abgewechselt. Das Restaurant war technisch auf dem neuesten Stand und das wenige Personal war freundlich und zuvorkommend. Das Essen war allerdings im besten Fall medioker und hielt nicht den Standard, den das Äußere versprach. Sehr schade.

Ich vergebe 3 von 5 Michelin-Mädchen-Sternen! ***
(Einen im Sinn, aufgrund der Nostalgie, aber objektiv kann ich nicht mit gutem Gewissen mehr geben.)

Advertisements

[L] Malons Schmiede der verborgenen Wünsche

In Laatzen, unweit des Expo Geländes, findet man einen von insgesamt zwei schattigen Taliskrämerläden in Hannover. Den zweiten findet man in der Lister Meile in der Oststadt. Der Name, sowie das Interieur und die gesamte Aufmachung der Schmiede ist einem Laden in Downtown Seattle nachempfunden, der dort von einer fähigen Alchemistin namens Malon betrieben wird. Der Hannöversche Rip-Off ist unabhängig von seinem nordamerikanischen Pendant und meines Wissens nach gibt es nur eine Übereinkunft zwischen den Besitzern, dass der Name benutzt werden darf. Scheinbar hat die Elfe Malon in den Kreisen der Taliskrämer weit über Seattle und den amerikanischen Kontinent hinaus einen Namen, der gerne mitbenutzt werden möchte.

 Natürlich kann der deutsche Laden mit dem Original nicht mal im Ansatz mithalten. Im Endeffekt ist es doch nur der Name, der hier einen gewissen Kundenstamm anzieht. Mehr nicht.
 Teela’na

 Und dieses Statement hat nichts damit zu tun, das du den Konkurrenzladen betreibst oder?
 Strass

Die klassischen Waren, die man in der Schmiede bekommt, sind im Endeffekt Waffen aller Art, die sich über die Jahrhunderte mit Hammer und Amboss anfertigen ließen. Hinzu kommt die Besonderheit, das man hier Waffenfoki bestellen kann. Hier kommt dann wieder der Vorteil zum tragen, das es nicht der echte Laden ist. Experten können eine Waffe die von Malon gefertigt wurde unter hunderten erkennen. Die Waffen die hier geschmiedet werden, sind zwar weit entfernt von Stangenware, aber auch mindestens ebensoweit von den Originalen entfernt. Etwa so wie Soy-Milch von warmer Milch direkt aus der Kuh entfernt ist. Nichtsdestotrotz sind die Waffen von hervorragender Qualität. Überdies bekommt man hier nicht nur handgefertigte Klingenwaffen und Waffenfoki. Man kann sich hier auch das Handwerkszeug eines Otto-Normal-Magiers ohne weiteres beschaffen. Wobei sich Yasemine, die Besitzerin,  in der Tat hauptsächlich mit dem Verkauf von Foki und Fetischen ihren Lebensunterhalt verdient. Bei den Preisen ist das auch kein Wunder.

Sowohl die Schmiede, als auch Teela’nas Witchstore laufen als saubere Geschäftsmodelle, die in Hannover offiziell nur zwei von etlichen legalen Taliskrämerläden sind. Das heißt bei beiden Damen muss schon ein entsprechender Leumund vorhanden sein, damit sie einem überhaupt die illegale Ware auch nur zeigen. Und wenn ihr legale Waren haben wollt, könnt ihr gleich zu Taliskrämers ‚R Us gehen, die haben die offiziellen Sachen auch alle im Angebot, und das zu moderateren Preisen. Durch eine Großbestellung und dem hinterher nicht zu umgehenden Abschusses der SIN, damit die Käufe nicht nachvollzogen werden können, kommt man da bei Kleinkram deutlich günstiger weg. Dafür muss man halt damit leben dass die Verarbeitung der Telesma indonesischen Fabrikarbeiterstandard hat und neben hermetizistischen Materialien vielleicht noch schamanistische zu finden sind, mehr aber auch nicht.

Qualitativ hochwertige Arbeit bekommt ihr also bei Yasemine, oder bei Teela’na. Für wen ihr euch letztendlich entscheidet, ist eure Sache, aber es kommt auch ein wenig auf die Art der Ware oder die Art der Informationen an, die ihr euch wünscht. Und geht mir nicht an die Gurgel, falls ich was falsches erzählt habe. Ich habe nach bestem Wissen und gewissen geschrieben, aber Magie und Taliskrämerei ist überhaupt nicht mein Metier.

 Yasemine kann euch sicher weiterhelfen, wenn ihr hermetische oder ähnliche Wurzeln habt, wie Chaosmagie, die phönizischen Traditionen oder Schwarzmagie. Ausserdem ist sie in der magischen Community bekannt als Fachkraft für Alchemie, Para(-botanik) und sie kennt sich mit Crittern aus. Ich selbst bin mehr für den mystischen Ansatz der Magie zu gebrauchen.
 Teela’na

 Ausserdem kann euch Teela’na sicherlich mit einigen Mitgliedern von neoheidnischen, hm… Bewegungen in Berührung bringen, wenn ihr lieb fragt.
 ghoti

 Aber nur, wenn man sehr lieb fragt, oder entsprechendes Tauschmaterial hat.
 Teela’na

 „Bewegungen“ wie in Terrorismus?
  Roter Friese

[!] 36 Kunstaktionen

 … um eine Demoaktion zusammenzustellen.

 

36 Kunstaktionen ist etwas anders aufgebaut, als die üblichen 36 Dinge Artikel. Hier wird nicht wie üblich mit 2W6 gewürfelt und dann in der Tabelle das entsprechende Ereignis oder der entsprechende Gegenstand festgelegt, sondern es wird nacheinander je 1W6 gewürfelt, um eine komplette Aktion festzusetzen. Diese kann als Runaufhänger, oder während einer Vernissage als spinnerter NSC eingebaut werden, je nach Belieben.

36 Kunstaktionen

Ein

1 schwuler
2 gesurgter
3 linksautonomer
4 ausländischer
5 geistlicher
6 politisch konservativer

1 Elf
2 Norm
3 Ork
4 Metaposer
5 Zwerg
6 Troll

der durch

1 das Establishment
2 einen inneren Konflikt
3 Diskriminierung
4 einen Krieg
5 die politischen Parteien
6 AR-Spam

desillusioniert wurde, macht

1 eine Skulptur
2 ein Happening
3 einen Hungerstreik
4 eine Kunstausstellung
5 einen Matrixhack
6 ein Theaterstück

um

1 für die Freilassung politischer Gefangener
2 gegen die Unterdrückung der Metamenschen
3 für die Unterdrückung der Metamenschen
4 gegen die Umweltzerstörung
5 für Freibier
6 gegen rechtsdrehende Milchsäurekulturen in Soyprodukten

in

1 der  ADL
2 der ganzen Welt
3 Pomorya
4 der Konzernlandschaft
5 Hannover
6 den Balkangebieten

zu demonstrieren

„Besteckkastengeflüster“ – Elektra (Grieche)

Heute war ich also in Sachen Grieche unterwegs. Das „Elektra“ war das Restaurant meiner Wahl.

Von außen nicht gerade spektakulär, den Parkplatz direkt vorm Fenster, wird einem per altmodischem Schaukasten, aber auch AR-Einblendung gleich die Karte des Hauses präsentiert, aber dazu später. Innen betritt man  den fast schon üblichen Griechen-Kitsch. Amphoren, Weinlaub, Marmorbüsten und die obligatorischen Klänge einer Balkanpopband, hinter all das kann man also ein Häkchen setzen.  Der Gastraum ist leicht verwinkelt, die Decke etwas niedrig, das könnte ein Problem für Trolle werden, aber es hat irgendwie was Gemütliches.

Der Servicemensch kam direkt auf mich zu und ich wurde sehr freundlich begrüßt. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich für eine der kleinen Sitznischen am Fenster, auch wenn der Ausblick nicht sonderlich spannend war. Nach dem ich nach meinem Getränkewunsch gefragt und mir sogar eine kleine Auswahl griechischer Weine genannt wurde, studierte ich die Speisekarte. Ganz oldschool in der Handoutvariante, da ich keine Lust hatte mich durch das AR-Menü zu wühlen, das beim ersten Blick extrem unübersichtlich war, und ich hatte keine Lust mir den hundertsten Olivenzweig und andere kitschige Illustrationen anzugucken. Die kleine Mappe lag gut in der Hand, war ordentlich und sauber und glücklicherweise von schlechten Bildchen verschont.  So wirklich überraschte hier bei den Speisen aber nichts. Das Angebot umfasste alle üblichen griechischen Speisen, die Klassiker sozusagen. Von Gyros über Souflaki, zu Bifteki, Kritharaki und Mezedes (den kleinen tapasähnlichen Vorspeisen) Eine Saison- oder Wochenkarte suchte man leider vergebens, weder in der Karte an sich, noch in der AR-Version.

Ich entschied mich also für gefüllte Weinblätter als Vorspeise und als Hauptgang Lammkottelets mit Auberginen. Habe ich eigentlich erwähnt, dass es das Essen hier in der echten und in der Soy-Variante erhältlich ist? Die Preise sind entsprechend unterschiedlich, aber klingen durchaus erstmal human. Das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten, nach insgesamt 20 Minuten wurde es serviert.  Auf riesigen, stylishen Tellern, sehr ansprechend angerichtet, bestätigte der Geschmack auch das, was Aussehen und Duft versprachen. Das Lamm war perfekt gebraten, die Aubergine gut gegrillt und kein Fettschwamm. Kleine Abzüge in der B-Note gab es beim Tzatziki zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, das ein wenig fad daherkam. Die Portionsgrößen (ich hatte die Soyvariante bestellt) waren dem Preis angemessen, vielleicht sogar schon ein bißchen viel des Guten. Zu schaffen war beides zusammen für mich nicht und das obwohl ich, dank orkischem Müllsackmagen, eine gute Esserin bin.

Der Service war sehr aufmerksam, hat mein beizeiten leeres Glas umgehend bemerkt und hat ein neues Getränkeangebot gemacht und auch die leeren Teller wurden flugs abgeräumt. Die Dessertkarte habe ich zwar kurz beäugt, diesmal nur AR, aber bei der Aussicht auf generische Eiskreationen und den nicht zu umgehenden griechischen Joghurt mit Honig und Walnüssen und dem Füllstand meines Magens, lehnte ich dankend ab. Nach kurzem Fingerzeig kam die Rechnung  dann auf einem kleinen Tablett mit einem gut gekühlten Ouzo zum Nachspülen. Amüsant und sympathisch war dabei, dass der schmucke Servicemensch mit mir zusammen trank „damit ich jemanden zum Anstoßen habe…“. Ich hätte aber auch einfach die dezent angezeigte Abbuchungsanfrage auf dem Kom bestätigen können, aber das wäre nicht so nett gewesen.

Erwähnenswert sind natürlich noch die sanitären Anlagen, denn die sind in den meisten Fällen ein Indikator für die Sauberkeit und Hygiene des gesamten Lokals. Hier kann ich mich deutlich kurz fassen. Sie präsentierten sich vielleicht nicht im neuesten Design, aber (zumindest auf der Damentoilette) in einwandfrei sauberem Zustand und groß genug für alle Metavarianten. Einziges Manko war der leere Duftspender, der im Hinblick auf Tzatziki und Zwiebeln in Massen vielleicht zu einem harmonischeren Ambiente beigetragen hätte. Man kann also davon ausgehen, dass Betreiber und Personal wissen was sie wie und wie oft sauberzuhalten haben.

Fazit: Von außen nicht unbedingt einladendes, aber innen gemütliches Restaurant mit einem fähigen Koch und aufmerksamen und nettem Personal. Das  Preis-Leistungsverhältnis stimmt deutlich und die Sauberkeit auch.

Ich vergebe 4 von 5 Michelin-Mädchen-Sternen! ****

 Hier gibt es übrigens eine Bundeskegelbahn mit 10 Lanes aufgeteilt in 5 Bereiche. In jedem kann man seine Ruhe haben und die White-Noise Generatoren sind auf einem guten Standard. Man sollte nur wissen, wann die Kegelclubs da sind, oder reservieren, dann hat man eine Chance. Es gibt das ein oder andere Gesetz, das bei einer Kegelpartie entschieden wurde. Glaubt mir.  
 Strass

[!] 36 Locationnamen

 … um Locations effektiver nutzen zu können.

 

36 Dinge ist eine Kategorie, die das Erschaffen von Zufallssituationen erleichtern soll, und dem Spielleiter eine Möglichkeit an die Hand gibt schnell und effektiv bestimmte Effekte oder Begebenheiten auszuwürfeln. Gewürfelt wird mit 2W6. Einer der Würfel bestimmt die erste Stelle, der andere die zweite Stelle. Dann muss man nur noch ablesen und hat schließlich das gewünschte Ergebnis.

36 Locationnamen um Treffpunkte für Johnsongespräche oder einfach nur eine Standardbar nutzen zu können.

36 Locationnamen

Hotels

11 Grand Palace Luxushotel
12 Hurricane Inn Sarghotel
13 Bahnhofshotel Mittelklassehotel
14 Maschseeblick Wellnesshotel
15 Hotel Seeblick Garni „Bed & Breakfast“-Hotel
16 Linden Inn Unterschichthotel

Bars/Kneipen

21 Um’s Eck Kneipe
22 Bowl-O-Rama Sportsbar
23 MacGowan’s Irish Pub
24 Charlie’s Cocktail-Bar
25 Zeitlos Studentenkneipe
26 Devils Play Rockerkneipe

31 Waterloo Biergarten
32 Blue Ribbon Billiardkneipe & Darts
33 Bärentreff Eckkneipe
34 Lager-Haus Bierkneipe
35 Schattenspiel Varietée Theater
36 Bei Uschi Kneipe 

Restaurants

41 La Cantina Tapas Bar
42 Meteora Griechisches Restaurant
43 Kreml Russisches Restaurant
44 Schinderhannes Deutsches Restaurant
45 Messe Halle 2 Kantine
46 Hommage Französisches Restaurant

FastFood-Läden

51 StarDiner American Diner
52 Fridas Karre Generischer Imbisswagen
53 AldiBurger Burgerkette
54 StufferShack Convenient-Store und FastFood-Laden
55 Ali Baba und die 40 Döner Garantierte 40 Dönervarianten, inklusive einer mit Motoröl
56 Sugarcube Corner Donut- & Muffinladen

Clubs 

61 Eden Disko
62 Heatclub Nachtclub im Feuerdesign
63 Chez Heinz Alternativer Club, überwiegend von Studenten besucht
64 M10 Nachtclub
65 Jolly Joker Metalclub
66 Loose Ends Disko

[L] Trinkhalle „Am Seelberg“, Misburg

Die Trinkhalle. Eine Institution, die aus Hannover und der Region nicht wegzudenken ist. Grundsätzlich sind diese kleinen Läden immer gleich aufgebaut und typischerweise nach der Straße benannt, in der sie sich befinden. Normalerweise ist es ein Kiosk mit angeschlossener Ladentheke nach aussen, damit der Mitarbeiter mit seinen Kunden kommunizieren kann während er Alkohol und Tabakwaren verkauft. Stehtische sind keine Seltenheit und jede Trinkhalle ist von den ansässigen Bewohnern gerne belagert, sowie Treff- und Anlaufpunkt für Klatsch und Tratsch.

Was aber genau macht die Trinkhalle „Am Seelberg“ so besonders? Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten. Der ansässige Straßenschamane. Der Mann, der sich nur „Seher“ nennt, bietet dort seine Dienste feil, indem er interessierten Mittrinkern die Karten legt, die I-Ging Münzen wirft, Knochenroulette betreibt, oder einfach nur aus der Hand liest. Sämtliche Klischees, eines Jahrmarktwahrsagers treffen auf diesen Mann zu. Nichtsdestotrotz, ist er beliebt, und wird von den Ortsansässigen fast schon verehrt. 

 Für den Fall, das ihr ihn mal aufsuchen wollt, haltet einfach nach dem Norm mit der speckigen Wildwestlederjacke und dem ARO „Will tell for alcohol“ Ausschau.
 ghoti

Was macht also nun das Mysterium dieses Mannes aus. Menschen und Metamenschen aus der näheren Umgebung fürchten ihn nicht als Magier. Im Gegenteil. Er gibt ihnen Hoffnung und es ist sogar so, dass er bestimmte Anfragen ablehnt, damit sich die Spirale der Perspektivlosigkeit nicht weiter dreht. Woher er weiß, wen er ablehnen sollte, bleibt sein Geheimnis, aber gerade darum geht es ja in seiner Welt. Er ist einer der wenigen Hoffnungsträger, die den Emigranten, Flüchtlingen und Sozialschwachen einen Lichtblick bietet.

 Und der Mann hat wirklich Ahnung. Aber er ist ein gnadenloser Alkoholiker. Ich habe das Gefühl, seine Vorhersagen werden genauer, je mehr Alkohol er intus hat. Man kann ihn übrigens werktags praktisch jeden Tag dort vorfinden, nur am Wochenende nicht. Da weiß aber auch keiner, was er tut und wo er es tut.
 Strass

[!] 36 Markthallenstände

 … die in einer Markthalle zu finden sind

 

36 Dinge ist eine Kategorie, die das Erschaffen von Zufallssituationen erleichtern soll, und dem Spielleiter eine Möglichkeit an die Hand gibt schnell und effektiv bestimmte Effekte oder Begebenheiten auszuwürfeln. Gewürfelt wird mit 2W6. Einer der Würfel wird für die erste Stelle bestimmt, der andere für die zweite Stelle. Dann muss man nur noch ablesen und hat schließlich das gewünschte Ergebnis.

36 Markthallenstände sind die Stände, die man entweder in der hannoverschen Markthalle oder auch in den kleineren Hallen wie zum Beispiel in Langenhagen im CCL finden kann. Auch geeignet, für einen generische Mall, die die Runner besuchen.

36 Markthallenstände

11 Ali’s Imbiss und Döner Klassischer Dönerstand der nebenbei noch Pizza mit Döner belegt und Schawarma anbietet.
12 Ristorante al Piagini Pizza, Pasta und Picolos
13 Sandwiches & Co Belegtes Brote und Brötchen, getoasted oder auch nicht.
14 Sushi Hall
15 Bayrische Botschaft Brez’n, Bier und Weißwurscht.
16 Greek Godess Griechische Spezialitäten, die sich im Abgang mit denen von Ali nichts nehmen.

21 Café Klein  & Bistro
22 Totos Schmause Herbe deutsche Küche. Das heißt Schnitzel, Kanzlerplatte, Grünkohl und Spargel.
23 Nacho Mama – Filiale Spanischer Take-away
24 Schlemmereck Suppen- und Grillspezialitäten
25 WunderBar Bar und Cocktails
26 Bangkok Hut Thailändische Spezialitäten

31 Huangs House of Tea Japanisches „Teehaus“ das alle möglichen und unmöglichen Teesorten serviert. 
32 Smoothie Bar & Juice Fruchtsäfte, Frozen Joghurt und Smoothies, immer frisch hergestellt.
33 TeeBar  Bubble Teas.
34 Die Klause Kneipe ist Kneipe ist Kneipe, egal wo sie steht.
35 Trinkhalle Hannoversches Lokalkolorit par Excellence. Natürlich auch in der Markthalle zu finden. Kiosk und Alkohol
36 Coffee & Friends Ein netter kleiner abgetrennter Coffee-Shop mit Sofas und bequemen Sesseln.

41 Haarmonie Friseur
42 A Whole New You – Filiale Bodyshop
43 Conrad Electronics Elektronikshop und SimSinn-Handel
44 Der Rosenkavalier Florist
45 AR Fotostudio Beram 3D und AR Fotos
46 RetroPet Store für Tierdrohnen

51 Grüne Oase  Obst und Gemüse
52 Das Weinkontor Weine und Whiskys
53 Natural Vat Foods 
54 Real Deal Echte Spezialitäten aus aller Welt – garantiert kein Soy!
55 NutriSoy – Filiale Soy Spezialitäten aus aller Welt – Wer will denn echte Milch? Die kommt doch direkt aus der Kuh!
56 Heczan Balkangemüse

61 Bäckerei Kämpe
62 Polnische Wurstspezialitäten
63 Die Käsetheke
64 Svarvik’s Fischmarkt
65 Ceynan’s Backwaren Türkische Bäckerei & Döner
66 Fleischerei Benecke

[L] Straßenklinik „Fleische“

Nahe der S-Bahn Haltestelle Anderten/Misburg im Dreieck Kanal/L382/S-Bahn-Gleise befindet sich die Schattenklinik Fleische. Als Örtlichkeit dient eine alte selbstschlachtende Metzgerei, mit dem Namen „Fleischerei Sarwitz“. Die alten physischen Schilder existieren noch, die Filiale ist allerdings schon deutlich vor dem Crash eingebrochen und wird seitdem nicht mehr als Metzgerei benutzt. Die verwitterten Buchstaben sind so zugesprüht, das man wirklich nur noch das Wort Fleische erkennen kann. Im alten Schlachtraum befindet sich die eigentliche Klinik und in der Küche finden sich die beiden Operations- bzw. Behandlungszimmer. Das alte Büro dient als Aufwachraum und kurzfristiges Krankenlager.

Behandelnder Chefarzt ist Dr. Julian Mohammed Özhan oder auch einfach nur Mo. Assistentin, magische Hilfe, Sicherheit, Krankenschwester und Empfangsdame ist Minka. Die vordere Ladenfront ist abgesperrt durch ein engmaschiges stabiles Metallgatter, das dezent und versteckt durch Kameras überwacht wird. Eingang ist hinten durch den Lieferanteneingang, der ebenfalls durch eine Kamera gesichert ist. Zwei Schutzgeister in Form zweier asiatischer Drachen sind im inneren von Minka abgestellt und verteidigen die Klinik, unterstützt von Minkas begrenzten Offensivkräften. Die Matrixsicherheit wird von einem externen Hacker, der von Mo bezahlt wird gestellt und ist gar nicht mal so schlecht. Die Innenausstattung in der Fleische ist State-of-the-Art. Alphawareimplantationen sind überhaupt kein Problem, Bioware ist ebenfalls möglich. Nur bei kultivierter Bioware und Betagraden muss er leider passen, aber er stockt die Gerätschaften beständig auf.

  Mo hat während des Crashs nicht nur seine Approbation, sondern auch seine Identität und seine Frau verloren. Sein Ruf ist mittlerweile über die Grenzen von Kirchrode hinaus bis in die Region geflutscht. Cyberwareimplantation sowie Traumachirurgie sind mittlerweile seine Hauptbeschäftigungen, aber sein Spezialgebiet ist immer noch die plastische Chirurgie, das wissen bloß die wenigsten.
Minka ist die lose Liebschaft vom 15 Jahre älteren Chef, läßt sich aber auch nicht davon abhalten andere Männer mit ins Bett zu nehmen und ist auch als Gelegenheitsprostituierte in Kirchrode zu finden. Sie ist eine robuste und klein gebaute Orkin, die trotz ihres russisch angehauchten Namen, asiatische Einschläge hat. Wenn sie nicht gerade in der Fleische ihren Dienst tut ruft sie die Matrixboards ab. Die verschiedenen LTG Nummern werden zu ihr umgeleitet, niemals zum Doc direkt. Achja, und wenn man sie in Kirchrode findet, dann gibts auch Privat“behandlungen“. Yiehaw
  Roter Friese

[L] Der Laden neben Räer

In der Marienstraße, garnicht weit vom Aegi, findet man den Laden neben Räer. Eigentlich weiß niemand, warum der Militärausrüster überhaupt so heißt. Gerüchten zufolge, gab es mal einen Shop, der direkt nebenan untergebracht war, eben mit dem Namen Räer. Diese Kette aus Hildesheim hat sich bis Hannover ausgestreckt, allerdings hat die Filiale in der Marienstraße die Zeit nicht überlebt. Der Laden, von dem wir hier reden hat bestimmt einen Namen gehabt, aber niemand wusste ihn. Nie. Also war es immer der Laden neben Räer. Über die Zeit, hat sich der Besitzer das Ganze zu Nutze gemacht, und sein Firmenschild abmontiert. Und auch 20 Jahre, nachdem der Namensgeber zu gemacht hat, gibt es immer noch den Laden neben Räer.

Für alle, die sich mit Militärischem Equipment ausrüsten wollen, sei es zu empfehlen hier einmal vorbeizuschauen. Geführt in dritter Generation von türkischen Einwanderern, fragt man einfach nach Achmed und jeder im Laden weiß was gemeint ist. Achmed sieht komischerweise auch immer anders aus und manchmal ist derselbe Typ, den du angesprochen hast einfach im Hinterzimmer verschwunden, bevor er wieder nach vorne kommt und sich mit Achmed vorstellt. Man gewöhnt sich dran. Im Normalfall hat Achmed dann das benötigte Equipment nicht vor Ort, allerdings kann er es im Normalfall in weniger als einer Woche besorgen. Und das gilt auch für High-End Geräte.

  Der Laden ist unaufgeräumt und der meiste Kram ist gebraucht, allerdings in gutem Zustand. Einen russischen Tarnanzug mit elektrischer Isolierung? Einfach nach Achmed fragen, und der kann das besorgen.
  Roter Friese

  Achmed ist ein guter Mann. Er holt auch viel von russischen Militärbeständen und kann damit auch fast alles besorgen was nicht Waffe ist. Für Waffen muss man woanders hingehen, aber Miltech kriegt man von Achmed. Von Störfunk über Rutheniumpolymeranzug, bis Essbesteck.
  Russenrigger