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Schlagwort-Archiv: Femen ’69

Schattenpuls vom 21.09.2079

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Femen ’69

Nachdem ihr ja alle mitbekommen habt, was vor ein paar Wochen im Maritim abgegangen ist, erreichten mich mehrere PM’s, die um eine Kurzvorstellung von Femen ’69 gebeten haben. Nach etwas Recherche, habe ich raus gefunden, das die Nacktaktivistinnen auch so etwas wie ein Front- und ein Backend haben. Nach außen hin, sind sie die fröhliche Gegen-das-Establishment-Bewegung, die im Brustton der Überzeugung (pun intended) dafür sorgen, das bestimmte Themen zumindest gehört werden. Das machen sie oft mit Charme und viel Spaß an der Sache. 

Von Ende 2069 bis Mitte 2077 hat die Gruppe dutzende Male auf sich aufmerksam gemacht. In der Regel lassen sich die Frauen nur unter Gewaltandrohungen entfernen. Jedoch sind sie, im weitesten Sinne, friedlich dabei. Interessant ist auch, das die Mitglieder nie länger als einige Tage im Gefängnis sitzen. Danach werden sie wegen Verfahrensfehlern oder aufgrund von fähigen (oder unfähigen) Anwälten wieder freigelassen. Weshalb sie nach 2077 nicht mehr in Erscheinung getreten sind, kann niemand genau sagen. Genauso wenig weiß man, warum sie auf einmal wieder aktiv sind. 

Wie dem auch sei, obwohl sie nach außen hin immer die Guten mimen, gab es vermehrt Zwischenfälle bei Veranstaltungen an denen sie teilgenommen haben. 

22.04.2073: Femen demonstriert öffentlich in der Kurfürstenmall gegen Kinderarbeit in Südostasien. Während des Nacktauftritts und dem Widerstand gegen die Staatsgewalt wurde in der Mall aus dem Bekleidungsgeschäft „Little Tiffanys“ der Manager entführt. Er wurde nie wieder gefunden und etliche Filialen der Kette wurden in den folgenden Monaten geschlossen. Offiziell alle wegen Insolvenz.

19.02.2076: Fünf Mitglieder von Femen haben es irgendwie geschafft in die Dresdner Semperoper einzudringen und auf der Bühne mit ARO’s und Plakaten gegen die „Glorifizierung der Bourgeoisie“ zu demonstrieren. Während des Zwischenfalls erlitt der Vorsitzende des elitären Manhattan Club einen Herzanfall und wurde daraufhin von Rettungskräften verlegt. Nur ist er niemals im Krankenhaus angekommen und erst vier Monate später wieder aufgetaucht. Total verwildert hat er seine sämtlichen Nachkommen enterbt, sein Geld an wohltätige Zwecke verteilt und versucht beständig seine alten Kontakte von derselben Idee zu überzeugen.

09.06.2077: Vor diesem Jahr die vorerst letzte öffentliche Aktion von Femen. Eine Gruppe von ca. 50 Frauen stürmte, gewaltfrei wohlgemerkt, eine Wohltätigkeitsveranstaltung in München, um sich vor jede Kamera zu werfen die dort zu finden war. Grund für die Demo war die „Anhaltende Heuchelei der regierenden Oberschicht“. Während des Events ist ein elfisches Zwillingspärchen aus den herrschenden Kreisen Tír na nÓg’s „abhanden“ gekommen. Beide sind seitdem nicht mehr gesehen worden, aber einige politische Entscheidungen des Elfenstaates in den Folgemonaten warfen zumindest Fragen auf. [mehr lesen…]

13.08.2079: Sturm auf die Jahreshauptversammlung des HLV e.V. in Hannover, Dr. Harmony Yildriz, stellv. Kassenwartin des HLV e.V.’s, verschwindet spurlos.

Das lässt mich schlussfolgern, das es noch ein wie auch immer geartetes Backend der Organisation gibt. Und wenn ich mir die Aktionen so ansehe, dann sind die auch verdammt gut ausgerüstet. Normalerweise erwarte ich sowas von der „Neuen Frankfurter Schule“ oder von „Hauptstadt-Runnern“. Nicht schlecht Herr Specht. Femen muss etliches an fähigen Riggern und Deckern beschäftigen. Weiterhin noch eine Armada an Social Chameleons und ein paar Menschen fürs Grobe. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Über die Organisation hinter der Organisation lässt sich leider schwieriger was heraus finden.

srzitat Ich wäre aber durchaus bereit bis zu 50k springen zu lassen, für verwertbare Infos zum Netzwerk hinter Femen ’69. Kontaktiert mich unter [LTG-ADL-H3452-G-46]
srzitat Justizopfer

Die Server die sie zum durchrouten benutzen verteilen sich auf der ganzen Welt. allerdings haben wir Lastspitzen in Tunis und zwischen dem Trollkönigreich und der SOX. Ist natürlich alles sehr vage, aber meine Vermutung ist, das sie rundherum viel Wind machen um zu verschleiern, das es dort Rechenzentren gibt, mit denen sie arbeiten. In der Matrix lassen sich zwei Individuen ausmachen, die zumindest mit Femen öffentlich sympathisieren. Die Hackerin „Null“ und der/die Hacker/in „Divide-by-0“. Im Meatspace gibt es die Sozialadeptin „Jakarta“, die von Anfang an als Spokeswoman für Femen ’69 agiert hat. Bisher sind die Aktivistinnen öffentlich noch nie verantwortlich gemacht worden für die vermissten Personen. Das macht sie nur umso gefährlicher, da sie wissen, was sie tun.

 

Femen ’69 schlägt wieder zu

Hannover (dpa) – Bei der friedlichen Jahreshauptveranstaltung des Vereins zur Förderung der Hannoveraner Lobbyverbände (HLV e.V.) kam es am vergangenen Sonntag zu einem terroristischen Anschlag. Nach über zwei Jahren in denen man von der Vereinigung in der Öffentlichkeit nichts mehr wahrgenommen hatte, stürmten Mitglieder der Gruppierung „Femen ’69“ in großer Zahl das Maritim Hotel im Stadtkern Hannovers. Durch diesen geplanten und vorsätzlich durchgeführten Anschlag wurden zahllosen Workshops und Vorträge des HLV unterbrochen. Wie für diese terroristische Organisation üblich sind die Frauen vollständig unbekleidet  in die Örtlichkeiten eingedrungen. [Videobeweis]

srzitat Was bei den meisten Menschen und Elfen ja noch geht. Wenn ich mir aber vorstelle, das da so ne fette Trollin ankommt und ihre riesigen Milc[…]
>>> 2MP gelöscht
srzitat Roter Friese

srzitat Lass uns diesen Pfad einfach nicht einschlagen.
srzitat Justizopfer

Bewaffnet mit Schildern und AR Parolen, haben sie das Forum genutzt um ihre immergleichen Forderungen nach „Gleichberechtigung“ und gegen „sozialen Hass gegen Frauen“ unter die anwesenden Lobbyisten, Volksvertreter und die Presse zu bringen. Dabei schreckten sie auch vor persönlichen Angriffen nicht zurück. Justyna Wisniewska wurde trotz ihres Personenschutzes von einer Orkin und einer Norm niedergerungen und mit den Blößen der beiden Frauen in Kontakt gebracht. [Videobeweis]

Ihrem Leibwächter, der scheinbar nicht wusste wie er sich in dieser Situation verhalten sollte widerfuhr das selbe Schicksal. Währenddessen propagierten die Femen-Aktivistinnen weiter ihre Parolen und beschimpften Wizniewska als „Werkzeug des Systems“.

srzitat Ich persönlich empfinde das allerdings als merkwürdig, da sich Wisniewska schon mehrfach pro-feministisch geäussert hat – zumindest im Rahmen ihrer durch den Beruf eingeschränkten Möglichkeiten. Sie hat als PA von Samiel von Niederstauffen auch die entsprechende Stelle um in dieser Sache wirken zu können. Aber wenn man es genau nimmt, könnte man ihr auch vorhalten, dass sie nicht Niederstauffens Job hat, wenn sie schon soviel Wert auf Frauenrechte legt. Scheint so als könne man alles irgendwie verdrehen.
srzitat ghoti

Etliche Teilnehmern der Konferenz wurden ähnlichen Übergriffen ausgesetzt, bevor die vor Ort befindliche Polizei das Maritim räumen und die gut 70 Terroristinnen in Gewahrsam nehmen konnte. 32 Metamenschen kamen dabei zu Schaden. 2 Teilnehmer der Konferenz wurden leicht verletzt und wurden direkt vor Ort gegen Schock behandelt. 30 Aktivistinnen wurden zum Teil schwer verletzt, da sie sich der Festnahme wiedersetzten.

srzitat Echt jetzt? Fast die Hälfte wurde verletzt? Unbewaffnete und nackte Metamenschen können sich so stark wiedersetzen, das sie „zum Teil schwer verletzt“ werden? Wow. Echt… Wow.
srzitat Graf Zahl

Unklar ist zur Zeit, wie sich Femen Zutritt zum Hotel verschaffen konnte. Es wird vermutet, das sie Unterstützung von unbekannten Hackern hatten, die dafür gesorgt haben, das sowohl die Kameras, als auch die Sicherheitssysteme erst anschlugen, als der Anschlag bereits in vollem Gange war. Sachdienliche Hinweise, die zur Festnahme der Matrixvandalen führen können, reichen sie bitte bei der nächsten Polizeidienststelle ein.

srzitat Tja, offensichtlich hat noch keiner die Mitglieder des HLV e.V. durchgezählt. Dann war die ganze Aktion ja scheinbar doch ein Erfolg.
srzitat Strass