Shadowrun Hannover

Die Online Erweiterung von Patrick Kurrat

Schlagwort-Archiv: Berlin

Tornado in Berlin-Renrakusan

Berlin (dpa) – Am gestrigen Abend kam es in Berlin zu einem ungewöhnlichen Wetterphänomen. Ein heftiges Gewitter erschütterte in den frühen Abendstunden den Prenzlberg. Die Superzelle zog von Westen über die Stadt und überquerte gegen 17.30 Uhr den Stadtteil Renrakusan. Nahe der Schneeglöckchenstraße formte sich Augenzeugenberichten zufolge um 17.32 ein Tornado und zog Richtung Volkspark. Auf dem Weg hinterließ er eine Wüste aus Schutt und Asche, bis er nur wenige Meter später an der Ecke Sigridstraße (52°32’06.5″N 13°27’41.6″E) auf die Villa des Sportmagnaten Denis Rabenschrey traf. Dort verweilte der Tornado für mehrere Minuten und zerstörte scheinbar zielgerichtet Teile des Hauses, bis sich der Wirbel verflüchtigte und die Villa in desolatem Zustand zurückließ.

Wetterexperten und Mitgliedern der Gruppe Skywarn zu Folge ist der Wirbelsturm mindestens mit der Stufe F3 einzuordnen. Die Größe des Tornados sowie die von einem Nachbarskind gemessenen Windgeschwindigkeiten unterstützen diese These. Nach Ansicht der Fachleute hätte ein Wirbelsturm dieser Größe jedoch deutlich mehr Schaden anrichten müssen. Spekulationen über einen sogenannten Downburst, also eine Fallböe, wurden von den Experten zurückgewiesen. Der klar auf [Video] zu erkennende Wirbel, die Stärke und die Art der angerichteten Schäden spricht gegen dieses spezielle Phänomen.

Denis Rabenschrey, der in den letzten zwei Monaten rasant an Popularität gewonnen hat, erlag noch in der Nacht seinen schweren Verletzungen. Die wohlwollenden Spenden zu Gunsten des privaten Schießsportvereins „Schützenheinis e.V.“ hatte zunächst für Aufsehen in der Community gesorgt. Innerhalb von nur zwei Wochen hob der Verein eine Bogenschützensparte aus dem Boden, die durch die geflossenen Gelder ausserordentlich gut aufgestellt war. Rabenschrey, der bisher nie als Schütze in Erscheinung trat, führte die Mannschaft selbst als Kapitän an. Seit Aufstellung der Sparte vor 6 Wochen konnten die Schützenheinis 4 von 5 besuchten Turnieren für sich verbuchen. Ambitioniert, haben sie schon von größeren Turnieren geschwärmt und angekündigt das sie zur Landesmeisterschaft im Februar nicht unterschätzt werden sollten.

Wie viel von diesem Versprechen übrig ist, nachdem ihr Top-Bogenschütze nun verstorben ist bleibt abzuwarten. Ein wenig wird der Vereins aber sicherlich noch von den Spenden zehren können.

srzitat Warum zum Geier interessiert uns irgendein Pfosten aus Berlin, dens ausm Leben gebombt hat?
srzitat Roter Friese

srzitatWeil es nicht um den „Pfosten“ geht; sondern um den Tornado, der quasi mit Absicht genau ein Haus verwüstet hat. Auch wenn die Umstände relativ konsistent zu sein scheinen, ist es doch ungewöhnlich, das der Wirbelsturm keine größere Schneise gezogen hat. Vorallem weil das Gewitter praktisch aus dem Nichts erschienen ist und auch auf den Wetterradaren vorher nicht aufgetaucht und hinterher auch nicht weitergezogen ist.
srzitat Graf Zahl

 

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Novapuls vom 12.11.2079

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Neue (alte) Player im Nachbarplex

Wie vielleicht die meisten von euch mitbekommen haben ist der neueste Megapuls gehijacked worden. Verantwortlich dafür zeigt sich die Berliner Matrixgang H4CKB1RD5, die versucht haben dem DeMeKo Produkt ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Das scheint in Teilen gelungen zu sein. Sie arbeiten daran, die Protokolle auszutricksen, ohne das DeMeKo etwas davon mitbekommt. Auch wenn alle immer denken das kann nicht so schwer sein, dem lasse sich gesagt sein: Ist es wohl. Wenn man nicht erwischt werden und eine konsistente Verbreitung erreichen will (ihr wisst schon, damit wir den Schattenpuls regelmäßig bekommen), dann muss man da mit Fingerspitzengefühl ran gehen. Die Gang existiert schon seit längerem und ist in den letzten Jahren auch durchaus im Wandel gewesen. Derzeit sind es sechs Mitglieder der H4CKB1RD5, die sich zu dem Schattenpuls-Hack bekennen. Namentlich sind das:

  • .cray
  • .ctrl
  • .rez
  • .root
  • .spoof
  • .xcopy

.rez dürfte euch sogar schon was sagen. Sie hat im Upload [DATAPULS ADL] den aktualisierten Teil zu Berlin verfasst und ist auch sonst im Panoptikum seit einiger Zeit relativ häufig zu lesen.
Derzeitiger Leader der Gang ist .sphinx. Genaueres zur Struktur findet ihr im bald erscheinenden [DATAPULS BERLIN]. Ich will den Kollegen da nichts vorwegnehmen, also besorgt euch den Download, sobald er erscheint. Darin befinden sich dann auch aktualisierte Daten zu den Bezirken im Allgemeinen und Schattentreffpunkten im Besonderen.

srzitat Hm, wo ich das gerade nochmal lese. Bei uns hat sich auch eine ganze Menge getan. Vielleicht werde ich bei Иachtwache mal nachhaken, ob wir einen erweiterten [DATAPULS HANNOVER] mit ins Programm vom Panoptikum aufnehmen wollen. Ein paar Sachen haben sich schon getan seit 2073. Immerhin haben wir mittlerweile zwei Bundestagswahlen abgehalten haben und die Zeit an sich steht natürlich auch nicht still. Ich weiß, das Strass und ghoti sicherlich auch etwas zu sagen hätten. Graf Zahl könnte man auch fragen, ob er noch ein paar Informationen zu Schmuggelrouten und sonstigem Riggerkram beisteuern könnte.
srzitat Justizopfer

srzitat Ahem. Wenn du es in Betracht ziehen würdest meine Schwerpunkte nicht so beiläufig abzutun, könnte ich mir das schon vorstellen 🙂
srzitat Graf Zahl

Ihren Stützpunkt haben die ´B1RD5 im „Modem“. Einem Hackerclub mitten in den Tiefen des Konzernstadtteils AGC Siemensstadt im Westen Berlins und einer der wenigen Exterritorialen Bezirke Berlins. Der „Jewühl“, oder Maschinenstadt, genannte Teil Berlins ist so abgeranzt, das man hier allerdings ohne Probleme unterkommen kann und das so, dass die Konzerne sich nicht mal Gedanken darüber machen. Ungefähr genauso wie Misburg bei uns. Einer der wenigen Teile Hannover, in dem man sich verstecken kann, ohne das gleich bei jedem Pups eine Streife um die Ecke kommt. Wenn man also mit der Truppe in Verbindung treten will, sollte man das am besten im Modem versuchen. Oder ihr achtet auf dieses AR-Tag:

Logo_Hackbirds

Mit etwas Glück bekommt ihr über die Gang auch Kontakte zur Sprawlguerilla hergestellt. Dazu muss natürlich, wie überall, der Leumund stimmen. Einfach so in den Laden einfallen und laut krakelend nach den H4CKB1RD5 fragen sollte relativ schnell mit einer dicken Lippe und der Hintergasse enden. Sollte aber allen Runnern aus Hannover leicht fallen, immerhin ist das Prinzip hier ähnlich. Du bist wen du kennst, und je lauter man schreit, desto weniger hören einem die Leute zu.

Schattenpuls vom 21.09.2079

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Femen ’69

Nachdem ihr ja alle mitbekommen habt, was vor ein paar Wochen im Maritim abgegangen ist, erreichten mich mehrere PM’s, die um eine Kurzvorstellung von Femen ’69 gebeten haben. Nach etwas Recherche, habe ich raus gefunden, das die Nacktaktivistinnen auch so etwas wie ein Front- und ein Backend haben. Nach außen hin, sind sie die fröhliche Gegen-das-Establishment-Bewegung, die im Brustton der Überzeugung (pun intended) dafür sorgen, das bestimmte Themen zumindest gehört werden. Das machen sie oft mit Charme und viel Spaß an der Sache. 

Von Ende 2069 bis Mitte 2077 hat die Gruppe dutzende Male auf sich aufmerksam gemacht. In der Regel lassen sich die Frauen nur unter Gewaltandrohungen entfernen. Jedoch sind sie, im weitesten Sinne, friedlich dabei. Interessant ist auch, das die Mitglieder nie länger als einige Tage im Gefängnis sitzen. Danach werden sie wegen Verfahrensfehlern oder aufgrund von fähigen (oder unfähigen) Anwälten wieder freigelassen. Weshalb sie nach 2077 nicht mehr in Erscheinung getreten sind, kann niemand genau sagen. Genauso wenig weiß man, warum sie auf einmal wieder aktiv sind. 

Wie dem auch sei, obwohl sie nach außen hin immer die Guten mimen, gab es vermehrt Zwischenfälle bei Veranstaltungen an denen sie teilgenommen haben. 

22.04.2073: Femen demonstriert öffentlich in der Kurfürstenmall gegen Kinderarbeit in Südostasien. Während des Nacktauftritts und dem Widerstand gegen die Staatsgewalt wurde in der Mall aus dem Bekleidungsgeschäft „Little Tiffanys“ der Manager entführt. Er wurde nie wieder gefunden und etliche Filialen der Kette wurden in den folgenden Monaten geschlossen. Offiziell alle wegen Insolvenz.

19.02.2076: Fünf Mitglieder von Femen haben es irgendwie geschafft in die Dresdner Semperoper einzudringen und auf der Bühne mit ARO’s und Plakaten gegen die „Glorifizierung der Bourgeoisie“ zu demonstrieren. Während des Zwischenfalls erlitt der Vorsitzende des elitären Manhattan Club einen Herzanfall und wurde daraufhin von Rettungskräften verlegt. Nur ist er niemals im Krankenhaus angekommen und erst vier Monate später wieder aufgetaucht. Total verwildert hat er seine sämtlichen Nachkommen enterbt, sein Geld an wohltätige Zwecke verteilt und versucht beständig seine alten Kontakte von derselben Idee zu überzeugen.

09.06.2077: Vor diesem Jahr die vorerst letzte öffentliche Aktion von Femen. Eine Gruppe von ca. 50 Frauen stürmte, gewaltfrei wohlgemerkt, eine Wohltätigkeitsveranstaltung in München, um sich vor jede Kamera zu werfen die dort zu finden war. Grund für die Demo war die „Anhaltende Heuchelei der regierenden Oberschicht“. Während des Events ist ein elfisches Zwillingspärchen aus den herrschenden Kreisen Tír na nÓg’s „abhanden“ gekommen. Beide sind seitdem nicht mehr gesehen worden, aber einige politische Entscheidungen des Elfenstaates in den Folgemonaten warfen zumindest Fragen auf. [mehr lesen…]

13.08.2079: Sturm auf die Jahreshauptversammlung des HLV e.V. in Hannover, Dr. Harmony Yildriz, stellv. Kassenwartin des HLV e.V.’s, verschwindet spurlos.

Das lässt mich schlussfolgern, das es noch ein wie auch immer geartetes Backend der Organisation gibt. Und wenn ich mir die Aktionen so ansehe, dann sind die auch verdammt gut ausgerüstet. Normalerweise erwarte ich sowas von der „Neuen Frankfurter Schule“ oder von „Hauptstadt-Runnern“. Nicht schlecht Herr Specht. Femen muss etliches an fähigen Riggern und Deckern beschäftigen. Weiterhin noch eine Armada an Social Chameleons und ein paar Menschen fürs Grobe. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Über die Organisation hinter der Organisation lässt sich leider schwieriger was heraus finden.

srzitat Ich wäre aber durchaus bereit bis zu 50k springen zu lassen, für verwertbare Infos zum Netzwerk hinter Femen ’69. Kontaktiert mich unter [LTG-ADL-H3452-G-46]
srzitat Justizopfer

Die Server die sie zum durchrouten benutzen verteilen sich auf der ganzen Welt. allerdings haben wir Lastspitzen in Tunis und zwischen dem Trollkönigreich und der SOX. Ist natürlich alles sehr vage, aber meine Vermutung ist, das sie rundherum viel Wind machen um zu verschleiern, das es dort Rechenzentren gibt, mit denen sie arbeiten. In der Matrix lassen sich zwei Individuen ausmachen, die zumindest mit Femen öffentlich sympathisieren. Die Hackerin „Null“ und der/die Hacker/in „Divide-by-0“. Im Meatspace gibt es die Sozialadeptin „Jakarta“, die von Anfang an als Spokeswoman für Femen ’69 agiert hat. Bisher sind die Aktivistinnen öffentlich noch nie verantwortlich gemacht worden für die vermissten Personen. Das macht sie nur umso gefährlicher, da sie wissen, was sie tun.

 

Novapuls vom 08.07.2079

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Extrapuls vom 25.06.2079

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Novapuls vom 23.05.2079

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Megapuls vom 08.03.2079

megapuls-02

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Novapuls vom 30.07.2078

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