Shadowrun Hannover

Die Online Erweiterung von Patrick Kurrat

Neue Reality Show – „Unsere kleine WG“

srzitat Bitte seht’s mir nach, aber das ist einfach zu gut um es nicht zu posten. Die Crawler hatten es schon als irrelevant aussortiert, aber ich musste es einfach nochmal zurückholen.
srzitat Justizopfer

PNN Logo <Programmankündigung>
Pünktlich zum 3. Advent wird unsere neue Reality-Show an den Start gehen. „Unsere kleine WG“ ist eine bisher recht neues Format, das natürlich in öffentlichen Sendern keinen Platz finden würde. Wir wurden von den Brüdern Reedeman angesprochen, ob wir ihre WG nicht produzieren wollen. Nachdem wir uns die Prämisse angehört haben, konnten wir uns tatsächlich nicht mehr dagegen wehren. Die WG der drei Zwergenbrüder wurde in den letzten Tagen bereits komplett von uns verkabelt und ist bereit für den Livestream ab dem 17.12.79.

Was passiert: Die Gebrüder Reedeman werden sich in ihrer WG grundsätzlich unbekleidet aufhalten. Das ist jedoch nicht spannend und wurde bereits mehrfach durchexerziert und auch schon prämiert. Der eigentlich interessante Punkt ist, das „Unsere kleine WG“ nicht darauf wartet, das zwischen Bewohnern irgendetwas passiert. Vielmehr binden wir in das Format noch die klassischen Elemente einer Dating Show  mit ein. Jede Woche wird ein(e) neue(r), nackte(r), Kanditat(in) eingeschleust und mit den Brüdern bekannt gemacht. Die haben jetzt eine Woche Zeit den oder die Kandidat(in) für sich zu gewinnen und die meisten Schäferstündchen einzulegen. Unsere Zuschauer dürfen natürlich Wetten abgeben welcher Zwerg – Damian, Luke oder Jonas – das Rennen macht. Tippen die Zuschauer richtig, bekommt der oder die Kandidat(in) einen Preis. Zusätzlich werden die Wetten natürlich ausbezahlt, damit jeder was davon hat.

Also, schaltet ein, es lohnt sich. Für einen kleinen Obolus kann man sich ab heute schon zuschalten und sich mit den Brüdern vertraut machen Einfach [hier] klicken.

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[Hurricane Prime] BOLT + M

Hurricane PrimeHeute neu im Programm. Für alle die wissen wollen woher alle anderen auf einmal den Kick kriegen. BOLT + M.
Eine frische Lieferung ist gerade in meinen Lagerhäusern angekommen und schon ist es wieder fast ausverkauft. Das Zeug geht weg wie nix und jeder der sich was sichern möchte weiß wie er das zu machen hat.

BOLT_M-AAS-v1-XL
Spezielles Nikolausangebot. Nur heute!

In dem Zusammenhang ein kleines Jobangebot. Eine Lieferung kommt in den nächsten Tagen in Hamburg an. Diese muss extrahiert und an meinen Kontakt übergeben werden. Bezahlung: 35.000€

Wie immer gilt:
– Wer zuerst kommt malt zuerst.
– Der Preis ist nicht verhandelbar.
– Meldet euch mit Teamzusammenstellung

Tornado in Berlin-Renrakusan

Berlin (dpa) – Am gestrigen Abend kam es in Berlin zu einem ungewöhnlichen Wetterphänomen. Ein heftiges Gewitter erschütterte in den frühen Abendstunden den Prenzlberg. Die Superzelle zog von Westen über die Stadt und überquerte gegen 17.30 Uhr den Stadtteil Renrakusan. Nahe der Schneeglöckchenstraße formte sich Augenzeugenberichten zufolge um 17.32 ein Tornado und zog Richtung Volkspark. Auf dem Weg hinterließ er eine Wüste aus Schutt und Asche, bis er nur wenige Meter später an der Ecke Sigridstraße (52°32’06.5″N 13°27’41.6″E) auf die Villa des Sportmagnaten Denis Rabenschrey traf. Dort verweilte der Tornado für mehrere Minuten und zerstörte scheinbar zielgerichtet Teile des Hauses, bis sich der Wirbel verflüchtigte und die Villa in desolatem Zustand zurückließ.

Wetterexperten und Mitgliedern der Gruppe Skywarn zu Folge ist der Wirbelsturm mindestens mit der Stufe F3 einzuordnen. Die Größe des Tornados sowie die von einem Nachbarskind gemessenen Windgeschwindigkeiten unterstützen diese These. Nach Ansicht der Fachleute hätte ein Wirbelsturm dieser Größe jedoch deutlich mehr Schaden anrichten müssen. Spekulationen über einen sogenannten Downburst, also eine Fallböe, wurden von den Experten zurückgewiesen. Der klar auf [Video] zu erkennende Wirbel, die Stärke und die Art der angerichteten Schäden spricht gegen dieses spezielle Phänomen.

Denis Rabenschrey, der in den letzten zwei Monaten rasant an Popularität gewonnen hat, erlag noch in der Nacht seinen schweren Verletzungen. Die wohlwollenden Spenden zu Gunsten des privaten Schießsportvereins „Schützenheinis e.V.“ hatte zunächst für Aufsehen in der Community gesorgt. Innerhalb von nur zwei Wochen hob der Verein eine Bogenschützensparte aus dem Boden, die durch die geflossenen Gelder ausserordentlich gut aufgestellt war. Rabenschrey, der bisher nie als Schütze in Erscheinung trat, führte die Mannschaft selbst als Kapitän an. Seit Aufstellung der Sparte vor 6 Wochen konnten die Schützenheinis 4 von 5 besuchten Turnieren für sich verbuchen. Ambitioniert, haben sie schon von größeren Turnieren geschwärmt und angekündigt das sie zur Landesmeisterschaft im Februar nicht unterschätzt werden sollten.

Wie viel von diesem Versprechen übrig ist, nachdem ihr Top-Bogenschütze nun verstorben ist bleibt abzuwarten. Ein wenig wird der Vereins aber sicherlich noch von den Spenden zehren können.

srzitat Warum zum Geier interessiert uns irgendein Pfosten aus Berlin, dens ausm Leben gebombt hat?
srzitat Roter Friese

srzitatWeil es nicht um den „Pfosten“ geht; sondern um den Tornado, der quasi mit Absicht genau ein Haus verwüstet hat. Auch wenn die Umstände relativ konsistent zu sein scheinen, ist es doch ungewöhnlich, das der Wirbelsturm keine größere Schneise gezogen hat. Vorallem weil das Gewitter praktisch aus dem Nichts erschienen ist und auch auf den Wetterradaren vorher nicht aufgetaucht und hinterher auch nicht weitergezogen ist.
srzitat Graf Zahl

 

„Besteckkastengeflüster“ – Taco Temple

besteckkastengeflüsterHallo und willkommen zurück in meinem kleinen Food-Blog. Heute habe ich etwas besonders mitgebracht. Ich war in Sachen Fast Food unterwegs. Normalerweise nicht mein Gefilde, ich habe mich aber von nostalgischen Gefühlen leiten lassen. 

Heute ging es zum allseits beliebten Taco Temple. Nach langer Warterzeit hat nun auch endlich eine Filiale in Hannover eröffnet. Gefühlt sollte es hier neben den ganzen anderen Fast Food Läden auch mehrere Tempel geben. Wie ich aber überrascht feststellte, war es das erste Restaurant.

Ich muss allerdings vorwegschicken, das diese Review etwas romantisch verklärt rüberkommen könnte. Als ich ein kleines Ork-Mädchen war, sind wir in den Urlaub häufig nach Dänemark gefahren und haben sowohl auf dem Hin-, als auch auf dem Rückweg immer bei einer Fast Food Kette angehalten. Es waren die seltenen Fällen, dass meine Geschwister und ich überhaupt so etwas bekommen haben. Und es zählt zu meinen liebsten Erinnerungen an meine Kindheit. 

srzitat Ich glaube jeder hat so eine Geschichte aus frühen Tagen. Ich mache auf jeden Fall ständig und immer noch gerne bei Taco Temple halt. Es gibt nichts besseres als die Burritos da. Und zwar in allen Variationen. 
srzitat Graf Zahl

So, das vorweg geschickt geht es jetzt los. Die Filiale hat wie gesagt brandneu in Oberricklingen direkt am Ricklinger Kreisel aufgemacht. Die Eröffnungsfeier war groß und wurde weitreichend mit Gutscheinen und Rabattaktionen beworben.

Direkt nach dem Betreten des Restaurants fühlte ich mich als wenn ich nach Hause kommen würde. Die charakteristische gelb, grün und rote Dekoration war genau wie ich sie in Erinnerung hatte. Am Eingang wurde ich von einem freundlichen Mitarbeiter empfangen, der mir einen schönen Aufenthalt wünschte und mich auf eine der 12 AR-Konsolen aufmerksam machte. Ein netter Service für Leute ohne entsprechende Technik, aber ich habe die Bestellung lieber über mein eigenes Interface aufgegeben. Während der knapp 6 Minuten Wartezeit konnte ich die kitschig-bunte, spanisch anmutende Kulisse eines typischen Taco Temples noch einmal begutachten, die mich gleichwohl amüsierte und wieder mit einem starken „Déjà vu“-Gefühl an früher erinnerte. Somit allerdings nichts Besonderes, sondern ein Standard-Schnellrestaurant. 

Taco-Temple_Logo_credits

Das Essen wird, wie in Taco Temples üblich, mittels Maschinen zubereitet und dann von metamenschlichen Mitarbeitern an die Kunden weitergereicht. Ein netter Wink an vergangene Zeiten und auch viel angenehmer und persönlicher als sein Essen direkt aus einem Automaten entgegen zu nehmen, wie es in anderen Fast Food Ketten üblich ist. Bestellt hatte ich einen Chilliprawn-Taco mit Kringelfritten und Guacamole, sowie einen Really Big Drink™. Hier bietet Taco Temple die Möglichkeit eine kleine, mittlere oder große Portion zu bestellen. Und das netterweise ohne eine Empfehlung auszusprechen welcher Metatyp sich denn für welches Menü am besten eignet. Das mag dem Otto Normalnutzer nicht auffallen aber ich finde es sehr erfrischend mir nicht, mittels unterschwelligem Rassismus, vorschreiben lassen zu müssen welche Menügröße ich bestellen sollte. Bezahlung findet hier nicht nur in der AR statt, sondern kann überraschenderweise ebenfalls per Barstick erfolgen. Auch das eine interessante Abweichung zu anderen Ketten.

Auf dem Weg zu einem Sitz hab ich mich erst über den ganzen Platz um die Tische gewundert, sind doch solche Läden in der Regel viel dichter gepackt, um mehr Leute unterbringen zu können. Bis mir aufgefallen ist, das die meisten Tische per Knopfdruck hochgefahren werden konnten und auch die Stühle nicht nur breiter, sondern ebenfalls höhenverstellbar waren und auch versenkbare Lehnen hatten. Damit war das gesamte Restaurant trollgerecht, was nicht jeder Laden von sich behaupten kann. Ein Pluspunkt auf Seiten von Taco Temple.

Leider muss ich sagen, dass das Essen noch etwas mehr Arbeit vertragen könnte. Die maschinelle Zubereitung (gegen die ich per sé nichts habe) scheint noch nicht richtig eingestellt zu sein. Der Taco war durchgesappscht, die Guacamole etwas „geradeaus“ und die Fritten waren nicht kringelig genug (wobei das zugegebenermaßen sehr subjektiv ist, ich hab das anders in Erinnerung). Dafür war die Menge ausreichend. Ich habe mich für eine kleine Portion entschieden und hab mich danach nicht vollgefressen, aber dennoch gesättigt gefühlt. Und das zu einem fairen (wenn auch rabattierten) Preis.

srzitat Dann haben sie die Maschinen wohl eingestellt seitdem. Als ich da war, war der Taco knusprig und der Salat knackfrisch. War nichts zu beanstanden und lecker.
srzitat Justizopfer
 

Wie immer habe ich noch einen Blick in die sanitären Anlagen geworfen, aber bei einem brandneuen Restaurant habe ich da nichts zu beanstanden gehabt. Funktionelle, aber saubere und vor allem ebenfalls metafreundliche Toiletten in ausreichender Anzahl waren vorhanden. 

Fazit: Nostalgische Verklärung und das Feeling des Neuen haben sich hier stark abgewechselt. Das Restaurant war technisch auf dem neuesten Stand und das wenige Personal war freundlich und zuvorkommend. Das Essen war allerdings im besten Fall medioker und hielt nicht den Standard, den das Äußere versprach. Sehr schade.

Ich vergebe 3 von 5 Michelin-Mädchen-Sternen! ***
(Einen im Sinn, aufgrund der Nostalgie, aber objektiv kann ich nicht mit gutem Gewissen mehr geben.)

Die Kaiserin

Tja, wo fange ich an? Ich war in den letzten zwei Wochen mal wieder mit intensiver Recherchearbeit beschäftigt. Dabei bin ich auf das folgende Bildnis gestoßen, was mich wieder mehr als nur verwirrt hat.  Zum Einen, weil die Frau auf dem Bild nicht nur praktisch eine exakte Abbildung der Frau vom Mabonfest Teela’nas ist. Zum Anderen, weil sie exakt genauso seit Wochen in meinem Traum auftaucht. Wenn es nicht sogar Monate sind. Es hat etwas gedauert, bis mein Gehirn verarbeitet hat, was es in der Nacht so produziert hat. Das eine Bild was ich jetzt von ihr gefunden habe ist auch nur schlicht „empress“ benannt.

Davon mal ab, das ich mich langsam von der Elfe verfolgt fühle, ist mir auf dem Bild noch etwas aufgefallen. Wenn ihr mal knapp über den Kopf der Frau schaut (Hervorhebung durch mich) dann sieht man zwei durch ein Komma getrennte Zahlen, die sich aus den Wolken schälen. Beim flüchtigen Draufgucken, übersieht man die praktisch sofort, so blass und wolkennah ist der Schriftzug im Original.

Grosses Arkana 03 - Aes Sidhe Banrigh

Nachdem ich etliche Algorithmen habe drüber laufen lassen, sind im Endeffekt nur zwei logische Ergebnisse übergeblieben.

  • Nummer 1: Es ist eine Zahl. Je nachdem welche Schreibweise man nutzt entweder 28.106 oder 28,106 (schon in deutschen Konventionen notiert)
  • Nummer 2: Koordinaten

Da die Zahlen praktisch für alles stehen könnten und nichts davon mit einer Kaiserin/Mabon/Ernte/Elfen zu tun hat, hab ich mich um das gekümmert was ich nachvollziehen kann. Ich hab ich die zwei Werte mal als Geolocation über eine Karte laufen lassen. Wenn man sie tatsächlich als positive Werte nimmt, kommt man bei 28°00’00.0″N 106°00’00.0″E ganz leicht südlich einer kleinen Siedlung in China raus. In der Nähe ist wirklich nichts aber auch gar nichts zu finden.

srzitat Die Resonanz wird mal chillig von der Dissonanz aufgefressen an der Stelle. Kaum Verbindung, und wenn man ne Möglichkeit für nen Up hat, dann muss man vorsichtig sein, nicht in die dissonanten Bereiche abzudriften. Krasser Scheiß.
srzitat >>>Unknown_1<<<

srzitat Geh ich recht in der Annahme, das es sicht damit um ein Technomancerspezifisches Problem handelt? Das klingt als müsse man sich da wenig Gedanken machen als normaler Matrixuser.
srzitat Graf Zahl

srzitat Korrektamente. Ich wollte nur Hilfestellung geben, weil es klingt als müsse da was Besonderes sein. Kann ganz easy sagen: Da ist was Besonderes. Vielleicht sogar eine Backdoor in einen Dissonanzraum, also die wirklich tiefen und dreckigen Spähren der ´Trix, zu dem nichtmal alle Technomancer Zugriff haben. Als Normaler User ist da trotzdem nicht alles kosher, also Vorsicht.
srzitat >>>Unknown_2<<<

srzitat Nun weiß ich aber nicht, warum die Kaiserin irgendwas mit der Dissonanz zu tun haben sollte. Geschweige denn warum sie mir im Traum erscheint. Ich hab das Bild vorher mit Sicherheit noch nie gesehen, daran könnte ich mich erinnern.
srzitat Justizopfer

Wenn ich die Koordinaten noch mit negativen Vorzeichen versehe, dann kommen wir zweimal mitten im Meer und einmal in einem Berg in Mexiko raus. Also nicht wirklich hilfreich, es sei denn man ist auf der Suche nach Atlantis oder so. Also bleibt nur China übrig. Vor Ort in der Matrix ist es schwierig da irgendetwas zu finden, denn die Abdeckung ist eher suboptimal. Allerdings ist auch empress ein Begriff, der eher in der asiatischen Geschichte genutzt wird, also würde das wieder zusammenpassen. Ich bin tatsächlich versucht nach China zu fliegen um zu gucken was das für ein komischer Haufen Erde da ist. Alleine nur um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Novapuls vom 12.11.2079

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Beetles and Bugs

srzitat Heute mal was überregionales und sehr verstörendes wie ich finde. Manchmal bin ich echt froh, in Hannover zu wohnen. Gefühlt ist die kranke Scheiße die so existiert in der Welt hier etwas weniger stark ausgeprägt. Aber genau der Grund, warum ich den Nexus jetzt mitspiegele. Solche Infos sind zumindest interessant, falls es rüberschwappt.
srzitat Justizopfer

Uh Boy… Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, ich bin noch etwas durch den Wind. Aber die Infos müssen an die Öffentlichkeit, sonst platze ich.

Mein Name ist Serenade und mein Arbeitsgebiet umfasst Seattle und die Anrainerstaaten. Vor einer Woche sind mein Team und ich angeheuert worden eine vermisste Konzerngöre wieder zu finden. Soweit so harmlos. Göre ist mit einem Low-Life Dealer aus Puyallup abgezogen, der J. hatte Angst vor Drogenexzessen und deswegen die Bullen nicht kontaktiert; und er hat gute Creds bezahlt damit wir sie wiederfinden. Soweit so harmlos.

Nach etwas rumstöbern und Füße platttreten haben wir den Typen zum Club Platinum zurückverfolgen können, wo er wohl häufiger abhängt und auch etliche seiner Kunden dort abgreift. Long story short, wir haben ihn aufgespürt und unser Mage hat ihm mal das Gehirn auf Links gezogen um rauszufinden, wo seine Else abgeblieben ist. Herausgefunden haben wir, das sie von zwei Orks verschleppt wurde und das zu einem alten Wohnkomplex an der 37th und Meridan.

Und ab hier wurde es dann komisch. Mitten in den Barrens hab ich erstmal vorgefunden, was ich erwartet habe. Ein heruntergekommenes nur noch maximal zur Hälfte bevölkertes Wohnhaus mit einer alten Bodyshophülle im Erdgeschoss. Eingänge vorne zur Straße und hinten zum Keller. Allerdings waren alleine Außen laut unserem Hacker vier State of the Art Kameras, die nur die Eingänge, die Straße und den Hinterhof überwachen.

Ok, klarer Fall oder? Da nutzt einer den Bodyshop als Fassade für eine illegale Straßenklinik und wahrscheinlich hat man ihr die Organe schon rausgenommen und ihre Leiche an die Ghule verfüttert. Aber wie gesagt, wir haben gute Creds bekommen für eine Wiederbeschaffung, also mussten wir zumindest nachschauen gehen. Etwas Matrix Mambo Jambo später hatte unser Hacker also die Kameras unter Kontrolle und wir wussten, das einige Räume, Zitat, „gehütert“, also magisch irgendwie undurchdringlich waren. Dann haben wir einen Zugriffsversuch gestartet.

Als wir unten reingekommen sind schlug uns erstmal ein unglaublich wiederlicher Gestank entgegen, den man kaum beschreiben kann. Verwesung, Pisse, Scheiße und Müll in einer ganz widerlichen Kombination. Für die Gegend nicht ungewöhnlich, aber für eine Schattenklinik schon, vorallem in dem Ausmaß. Es gab, wie wir vermuteten, einen Klinikteil mit allerlei hochtechnologischem Equipment, keine Ahnung wofür genau, sah aber schon echt wichtig aus. Im ersten, mit Metalltür, verschlossenen Raum wartete etwas in der Ecke und war trotz IR nicht wirklich gut auszumachen. Also sind wir mit entsicherten Knarren rein um zu sehen ob es die Zielperson ist. Im Nachhinein hätte es mir schräg vorkommen sollen, das sich der Gestank da verstärkte, aber mein Hirn hat das durch das Kamikaze nicht wirklich rechtzeitig mitgeschnitten.

Auf jeden Fall brach dann die Hölle los. Das Viech baute sich zu seiner vollen trollischen Größe auf und griff uns an. Zeitgleich wurden wir aus einer anderen Richtung von Schlitzis in Milspec unter Feuer genommen. Kugeln prallten von der Monströsität einfach ab und es zeriss meinen Kumpel einfach in der Luft. Feuernd zogen wir uns zurück und unser Mage und unser Adept prügelten sich mit dem Troll, während ich die Hundefresser beharkte.

srzitat Ignorieren wir hier mal den rassistischen Unterton, dann lernen wir, das eventuell mehr dahintersteckt, als man vermutet. Triaden oder Yakuza sind in Seattle durchaus eine Größe.
srzitat Graf Zahl

Zum Glück hatte ich APDS eingepackt, die war echt wertvoll. Nachdem ich zwei fette Treffer kassiert habe und unsere Erwachten gerade so den Troll niedergemacht hatten, hatte ich das erste Mal Zeit die Situation zu erfassen. Der „Troll“, der uns angegriffen hat war kein wirklicher Troll. Das war ein verficktes Monster. Irgendwelche komischen Antennen auf dem Kopf, Greifzangen im Maul statt der Hauer und keine Beine sonder einen motherfucking Käferkörper oder so ’nen Scheiß. Mit sechs Beinen und allem.

Wir arbeiten uns also weiter durch, Profis wie wir sind. Bis wir in eine Kammer gekommen sind in der noch mehr von diesen Freaks drin waren. Die waren allerdings nicht so tough. Also wenn man davon absieht, das sie eine Art Säure abgesondert haben, die mir meinen Arm verätzt hat. Aber die sind wenigstens schneller abgenippelt. Nachdem die Gefahr ausgeräumt war, hat man überhaupt erst mitgekriegt, wo wir da reingekommen sind. Das sah aus wie ein riesiges Spinnennetz. Überall mannhohe Kokons oder sowas. Und in allen waren Leute drin. Das war das gruseligste was ich jemals gesehen habe. Vorallem weil die sich noch bewegt haben da drin.

Da wir unsere Zielperson noch nicht gefunden hatten, mussten wir die Kokons aufschneiden um nachzugucken. Fast alle Leute die wir freigeschnitten hatten diese widerlichen Käferauswüchse überall. Und alle die wir freigeschnitten haben sind zuckend abgenippelt. Jedenfalls sagte das unser Mage. Ich bin schön auf Abstand geblieben. Unsere Konzerngöre haben wir da auch gefunden und mit ihren Käferaugen war sie auch echt keine Schönheit mehr. Wir haben uns dann dafür entschieden den Raum mit Brandgranaten zu pflastern und uns zu verpissen. Auf dem Rückweg haben wir die jetzt offene und verlassene Sicherheitszentrale gefunden und unser Hacker hat sich noch kurz eingeklinkt und alles wichtige runtergeladen was es dort zu wissen gab.

Wie sich herausstellte, gab es in dem Keller noch ein vollausgestattetes BTL-Labor. Und wir haben Aufzeichnungen gefunden über Operationen an den Viechern. Einbauten von Kontrollcyberware, die normalerweise für Biodrohnen verwendet werden. Simrigs. Unser Magier war hinterher völlig fertig und stammelte nur irgendwas von Insektengeistern und das es die doch gar nicht mehr geben sollte.

srzitat Es gibt echt noch Magier, die nicht ausreichend informiert sind darüber? Wobei ich zugestehen muss, das die Anzahl der Berichte tatsächlich abgenommen hat. Das dürfte einer der größeren in den letzten Jahren sein und an die Öffentlichkeit wird der es sicher auch nicht schaffen.
srzitat Teela’na

Klar, wir haben alle von Bug City gehört. Aber wenn du so einen Hive mal live erlebst, dann wird dir echt anders. Vorallem, wenn die dann auch noch BTLs mit den Dreksviechern drehen. Was für ein kranker Penner macht sowas?

Wie dem auch sei, wenn ihr die Infos haben wollt, meldet euch, wir werden uns sicher einig. Und wenn ihr BTL’s mit Bugs findet, dann chippt die besser nicht. Wer weiß was für kranke Scheiße da drauf ist.

SRH bekommt neue Struktur

Dieses Mal nur ein kurzes Update. Die Architekturskizze die bis dato online gewesen ist, war nicht gepflegt; und ging mir deshalb auf den Sender. Nachdem nun der Nexus H auch eine relevante Größe bei der Informationsbeschaffung ist, habe ich mich dazu entschieden die relevanten Daten ebenfalls abzuziehen und hier zu spiegeln. Falls sich noch etwas tut und noch weitere interessante Bereiche in der Matrix dazu kommen, dann lasse ich es euch wissen und werde auch die Architekturskizze anpassen.

Knotenarchitektur SRH

Seit heute ist dann auch der neue Knoten Nexus H online, den ihr wie gewohnt oben finden und aufrufen könnt.

Novapuls vom 20.10.2079

Do you want to know more? >>> Full Download

Neue (alte) Player im Nachbarplex

Wie vielleicht die meisten von euch mitbekommen haben ist der neueste Megapuls gehijacked worden. Verantwortlich dafür zeigt sich die Berliner Matrixgang H4CKB1RD5, die versucht haben dem DeMeKo Produkt ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Das scheint in Teilen gelungen zu sein. Sie arbeiten daran, die Protokolle auszutricksen, ohne das DeMeKo etwas davon mitbekommt. Auch wenn alle immer denken das kann nicht so schwer sein, dem lasse sich gesagt sein: Ist es wohl. Wenn man nicht erwischt werden und eine konsistente Verbreitung erreichen will (ihr wisst schon, damit wir den Schattenpuls regelmäßig bekommen), dann muss man da mit Fingerspitzengefühl ran gehen. Die Gang existiert schon seit längerem und ist in den letzten Jahren auch durchaus im Wandel gewesen. Derzeit sind es sechs Mitglieder der H4CKB1RD5, die sich zu dem Schattenpuls-Hack bekennen. Namentlich sind das:

  • .cray
  • .ctrl
  • .rez
  • .root
  • .spoof
  • .xcopy

.rez dürfte euch sogar schon was sagen. Sie hat im Upload [DATAPULS ADL] den aktualisierten Teil zu Berlin verfasst und ist auch sonst im Panoptikum seit einiger Zeit relativ häufig zu lesen.
Derzeitiger Leader der Gang ist .sphinx. Genaueres zur Struktur findet ihr im bald erscheinenden [DATAPULS BERLIN]. Ich will den Kollegen da nichts vorwegnehmen, also besorgt euch den Download, sobald er erscheint. Darin befinden sich dann auch aktualisierte Daten zu den Bezirken im Allgemeinen und Schattentreffpunkten im Besonderen.

srzitat Hm, wo ich das gerade nochmal lese. Bei uns hat sich auch eine ganze Menge getan. Vielleicht werde ich bei Иachtwache mal nachhaken, ob wir einen erweiterten [DATAPULS HANNOVER] mit ins Programm vom Panoptikum aufnehmen wollen. Ein paar Sachen haben sich schon getan seit 2073. Immerhin haben wir mittlerweile zwei Bundestagswahlen abgehalten haben und die Zeit an sich steht natürlich auch nicht still. Ich weiß, das Strass und ghoti sicherlich auch etwas zu sagen hätten. Graf Zahl könnte man auch fragen, ob er noch ein paar Informationen zu Schmuggelrouten und sonstigem Riggerkram beisteuern könnte.
srzitat Justizopfer

srzitat Ahem. Wenn du es in Betracht ziehen würdest meine Schwerpunkte nicht so beiläufig abzutun, könnte ich mir das schon vorstellen 🙂
srzitat Graf Zahl

Ihren Stützpunkt haben die ´B1RD5 im „Modem“. Einem Hackerclub mitten in den Tiefen des Konzernstadtteils AGC Siemensstadt im Westen Berlins und einer der wenigen Exterritorialen Bezirke Berlins. Der „Jewühl“, oder Maschinenstadt, genannte Teil Berlins ist so abgeranzt, das man hier allerdings ohne Probleme unterkommen kann und das so, dass die Konzerne sich nicht mal Gedanken darüber machen. Ungefähr genauso wie Misburg bei uns. Einer der wenigen Teile Hannover, in dem man sich verstecken kann, ohne das gleich bei jedem Pups eine Streife um die Ecke kommt. Wenn man also mit der Truppe in Verbindung treten will, sollte man das am besten im Modem versuchen. Oder ihr achtet auf dieses AR-Tag:

Logo_Hackbirds

Mit etwas Glück bekommt ihr über die Gang auch Kontakte zur Sprawlguerilla hergestellt. Dazu muss natürlich, wie überall, der Leumund stimmen. Einfach so in den Laden einfallen und laut krakelend nach den H4CKB1RD5 fragen sollte relativ schnell mit einer dicken Lippe und der Hintergasse enden. Sollte aber allen Runnern aus Hannover leicht fallen, immerhin ist das Prinzip hier ähnlich. Du bist wen du kennst, und je lauter man schreit, desto weniger hören einem die Leute zu.