Shadowrun Hannover

Die Online Erweiterung von Patrick Kurrat und Philipp Seeger

[L] Malons Schmiede der verborgenen Wünsche

In Laatzen, unweit des Expo Geländes, findet man einen von insgesamt zwei schattigen Taliskrämerläden in Hannover. Den zweiten findet man in der Lister Meile in der Nordstadt. Der Name, sowie das Interieur und die gesamte Aufmachung der Schmiede ist einem Laden in Downtown Seattle nachempfunden, der dort von einer fähigen Alchemistin namens Malon betrieben wird. Der Hannöversche Rip-Off ist unabhängig von seinem nordamerikanischen Pendant und meines Wissens nach gibt es nur eine Übereinkunft zwischen den Besitzern, dass der Name benutzt werden darf. Scheinbar hat die Elfe Malon in den Kreisen der Taliskrämer weit über Seattle und den amerikanischen Kontinent hinaus einen Namen, der gerne mitbenutzt werden möchte.

 Natürlich kann der deutsche Laden mit dem Original nicht mal im Ansatz mithalten. Im Endeffekt ist es doch nur der Name, der hier einen gewissen Kundenstamm anzieht. Mehr nicht.
 Teela’na

 Und dieses Statement hat nichts damit zu tun, das du den Konkurrenzladen betreibst oder?
 Strass

Die klassischen Waren, die man in der Schmiede bekommt, sind im Endeffekt Waffen aller Art, die sich über die Jahrhunderte mit Hammer und Amboss anfertigen ließen. Hinzu kommt die Besonderheit, das man hier Waffenfoki bestellen kann. Hier kommt dann wieder der Vorteil zum tragen, das es nicht der echte Laden ist. Experten können eine Waffe die von Malon gefertigt wurde unter hunderten erkennen. Die Waffen die hier geschmiedet werden, sind zwar weit entfernt von Stangenware, aber auch mindestens ebensoweit von den Originalen entfernt. Etwa so wie Soy-Milch von warmer Milch direkt aus der Kuh entfernt ist. Nichtsdestotrotz sind die Waffen von hervorragender Qualität. Überdies bekommt man hier nicht nur handgefertigte Klingenwaffen und Waffenfoki. Man kann sich hier auch das Handwerkszeug eines Otto-Normal-Magiers ohne weiteres beschaffen. Wobei sich Yasemine, die Besitzerin,  in der Tat hauptsächlich mit dem Verkauf von Foki und Fetischen ihren Lebensunterhalt verdient. Bei den Preisen ist das auch kein Wunder.

Sowohl die Schmiede, als auch Teela’nas Witchstore laufen als saubere Geschäftsmodelle, die in Hannover offiziell nur zwei von etlichen legalen Taliskrämerläden sind. Das heißt bei beiden Damen muss schon ein entsprechender Leumund vorhanden sein, damit sie einem überhaupt die illegale Ware auch nur zeigen. Und wenn ihr legale Waren haben wollt, könnt ihr gleich zu Taliskrämers ‘R Us gehen, die haben die offiziellen Sachen auch alle im Angebot, und das zu moderateren Preisen. Durch eine Großbestellung und dem hinterher nicht zu umgehenden Abschusses der SIN, damit die Käufe nicht nachvollzogen werden können, kommt man da bei Kleinkram deutlich günstiger weg. Dafür muss man halt damit leben dass die Verarbeitung der Telesma indonesischen Fabrikarbeiterstandard hat und neben hermetizistischen Materialien vielleicht noch schamanistische zu finden sind, mehr aber auch nicht.

Qualitativ hochwertige Arbeit bekommt ihr also bei Yasemine, oder bei Teela’na. Für wen ihr euch letztendlich entscheidet, ist eure Sache, aber es kommt auch ein wenig auf die Art der Ware oder die Art der Informationen an, die ihr euch wünscht. Und geht mir nicht an die Gurgel, falls ich was falsches erzählt habe. Ich habe nach bestem Wissen und gewissen geschrieben, aber Magie und Taliskrämerei ist überhaupt nicht mein Metier.

 Yasemine kann euch sicher weiterhelfen, wenn ihr hermetische oder ähnliche Wurzeln habt, wie Chaosmagie, die phönizischen Traditionen oder Schwarzmagie. Ausserdem ist sie in der magischen Community bekannt als Fachkraft für Alchemie, Para(-botanik) und sie kennt sich mit Crittern aus. Ich selbst bin mehr für den mystischen Ansatz der Magie zu gebrauchen.
 Teela’na

 Ausserdem kann euch Teela’na sicherlich mit einigen Mitgliedern von neoheidnischen, hm… Bewegungen in Berührung bringen, wenn ihr lieb fragt.
 ghoti

 Aber nur, wenn man sehr lieb fragt, oder entsprechendes Tauschmaterial hat.
 Teela’na

 ”Bewegungen” wie in Terrorismus?
  Roter Friese

[!] 36 Kunstaktionen

 … um eine Demoaktion zusammenzustellen.

 

36 Kunstaktionen ist etwas anders aufgebaut, als die üblichen 36 Dinge Artikel. Hier wird nicht wie üblich mit 2W6 gewürfelt und dann in der Tabelle das entsprechende Ereignis oder der entsprechende Gegenstand festgelegt, sondern es wird nacheinander je 1W6 gewürfelt, um eine komplette Aktion festzusetzen. Diese kann als Runaufhänger, oder während einer Vernissage als spinnerter NSC eingebaut werden, je nach Belieben.

36 Kunstaktionen

Ein

1 schwuler
2 gesurgter
3 linksautonomer
4 ausländischer
5 geistlicher
6 politisch konservativer

1 Elf
2 Norm
3 Ork
4 Metaposer
5 Zwerg
6 Troll

der durch

1 das Establishment
2 einen inneren Konflikt
3 Diskriminierung
4 einen Krieg
5 die politischen Parteien
6 AR-Spam

desillusioniert wurde, macht

1 eine Skulptur
2 ein Happening
3 eine Hungerstreik
4 eine Kunstausstellung
5 einen Matrixhack
6 ein Theaterstück

um

1 für die Freilassung politischer Gefangener
2 gegen die Unterdrückung der Metamenschen
3 für die Unterdrückung der Metamenschen
4 gegen die Umweltzerstörung
5 für Freibier
6 gegen rechtsdrehende Milchsäurekulturen in Soyprodukten

in

1 der  ADL
2 der ganzen Welt
3 Pomorya
4 der Konzernlandschaft
5 Hannover
6 den Balkangebieten

zu demonstrieren

“Besteckkastengeflüster” – Elektra (Grieche)

Heute war ich also in Sachen Grieche unterwegs. Das „Elektra“ war das Restaurant meiner Wahl.

Von außen nicht gerade spektakulär, den Parkplatz direkt vorm Fenster, wird einem per altmodischem Schaukasten, aber auch AR-Einblendung gleich die Karte des Hauses präsentiert, aber dazu später. Innen betritt man  den fast schon üblichen Griechen-Kitsch. Amphoren, Weinlaub, Marmorbüsten und die obligatorischen Klänge einer Balkanpopband, hinter all das kann man also ein Häkchen setzen.  Der Gastraum ist leicht verwinkelt, die Decke etwas niedrig, das könnte ein Problem für Trolle werden, aber es hat irgendwie was Gemütliches.

Der Servicemensch kam direkt auf mich zu und ich wurde sehr freundlich begrüßt. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich für eine der kleinen Sitznischen am Fenster, auch wenn der Ausblick nicht sonderlich spannend war. Nach dem nach meinem Getränkewunsch gefragt und mir sogar eine kleine Auswahl griechischer Weine genannt wurde, studierte ich die Speisekarte. Ganz oldschool in der Handoutvariante, da ich keine Lust hatte mich durch das AR-Menü zu wühlen, das beim ersten Blick extrem unübersichtlich war, und ich hatte keine Lust mir den hundertsten Olivenzweig und andere kitschige Illustrationen anzugucken. Die kleine Mappe lag gut in der Hand, war ordentlich und sauber und glücklicherweise von schlechten Bildchen verschont.  So wirklich überraschte hier bei den Speisen aber nichts. Das Angebot umfasste alle üblichen griechischen Speisen, die Klassiker sozusagen. Von Gyros über Souflaki, zu Bifteki, Kritharaki und Mezedes (den kleinen tapasähnlichen Vorspeisen) Eine Saison- oder Wochenkarte suchte man leider vergebens, weder in der Karte an sich, noch in der AR-Version.

Ich entschied mich also für gefüllte Weinblätter als Vorspeise und als Hauptgang Lammkottelets mit Auberginen. Habe ich eigentlich erwähnt, dass es das Essen hier in der echten und in der Soy-Variante erhältlich ist? Die Preise sind entsprechend unterschiedlich, aber klingen durchaus erstmal human. Das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten, nach insgesamt 20 Minuten wurde es serviert.  Auf riesigen, stylishen Tellern, sehr ansprechend angerichtet, bestätigte der Geschmack auch das, was Aussehen und Duft versprachen. Das Lamm war perfekt gebraten, die Aubergine gut gegrillt und kein Fettschwamm. Kleine Abzüge in der B-Note gab es beim Tzatziki zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, das ein wenig fad daherkam. Die Portionsgrößen (ich hatte die Soyvariante bestellt) waren dem Preis angemessen, vielleicht sogar schon ein bißchen viel des Guten. Zu schaffen war beides zusammen für mich nicht und das obwohl ich, dank orkischem Müllsackmagen, eine gute Esserin bin.

Der Service war sehr aufmerksam, hat mein beizeiten leeres Glas umgehend bemerkt und hat ein neues Getränkeangebot gemacht und auch die leeren Teller wurden flugs abgeräumt. Die Dessertkarte habe ich zwar kurz beäugt, diesmal nur AR, aber bei der Aussicht auf generische Eiskreationen und den nicht zu umgehenden griechischen Joghurt mit Honig und Walnüssen und dem Füllstand meines Magens, lehnte ich dankend ab. Nach kurzem Fingerzeig kam die Rechnung  dann auf einem kleinen Tablett mit einem gut gekühlten Ouzo zum Nachspülen. Amüsant und sympathisch war dabei, dass der schmucke Servicemensch mit mir zusammen trank „damit ich jemanden zum Anstoßen habe…“. Ich hätte aber auch einfach die dezent angezeigte Abbuchungsanfrage auf dem Kom bestätigen können, aber das wäre nicht so nett gewesen.

Erwähnenswert sind natürlich noch die sanitären Anlagen, denn die sind in den meisten Fällen ein Indikator für die Sauberkeit und Hygiene des gesamten Lokals. Hier kann ich mich deutlich kurz fassen. Sie präsentierten sich vielleicht nicht im neuesten Design, aber (zumindest auf der Damentoilette) in einwandfrei sauberem Zustand und groß genug für alle Metavarianten. Einziges Manko war der leere Duftspender, der im Hinblick auf Tzatziki und Zwiebeln in Massen vielleicht zu einem harmonischeren Ambiente beigetragen hätte. Man kann also davon ausgehen, dass Betreiber und Personal wissen was sie wie und wie oft sauberzuhalten haben.

Fazit: Von außen nicht unbedingt einladendes, aber innen gemütliches Restaurant mit einem fähigen Koch und aufmerksamen und nettem Personal.Das  Preis-Leistungsverhältnis stimmt deutlich und die Sauberkeit auch.

Ich vergebe 4 von 5 Michelin-Mädchen-Sternen! ****

 Hier gibt es übrigens eine Bundeskegelbahn mit 10 Lanes aufgeteilt in 5 Bereiche. In jedem kann man seine Ruhe haben und die White-Noise Generatoren sind auf einem guten Standard. Man sollte nur wissen, wann die Kegelclubs da sind, oder reservieren, dann hat man eine Chance. Gibt das ein oder andere Gesetz, das bei einer Kegelparty entschieden wurde. Glaubt mir.  
 Strass

[!] 36 Locationnamen

 … um Locations effektiver nutzen zu können.

 

36 Locationnamen um Treffpunkte für Johnsongespräche oder einfach nur eine Standardbar nutzen zu können.

36 Locationnamen

Hotels

11 Grand Palace Luxushotel
12 Hurricane Inn Sarghotel
13 Bahnhofshotel Mittelklassehotel
14 Maschseeblick Wellnesshotel
15 Hotel Seeblick Garni “Bed & Breakfast”-Hotel
16 Linden Inn Unterschichthotel

Bars/Kneipen

21 Um’s Eck Kneipe
22 Bowl-O-Rama Sportsbar
23 MacGowan’s Irish Pub
24 Charlie’s Cocktail-Bar
25 Zeitlos Studentenkneipe
26 Devils Play Rockerkneipe

31 Waterloo Biergarten
32 Blue Ribbon Billiardkneipe & Darts
33 Bärentreff Eckkneipe
34 Lager-Haus Bierkneipe
35 Schattenspiel Varietée Theater
36 Bei Uschi Kneipe 

Restaurants

41 La Cantina Tapas Bar
42 Meteora Griechisches Restaurant
43 Kreml Russisches Restaurant
44 Schinderhannes Deutsches Restaurant
45 Messe Halle 2 Kantine
46 Hommage Französisches Restaurant

FastFood-Läden

51 StarDiner American Diner
52 Fridas Karre Generischer Imbisswagen
53 AldiBurger Burgerkette
54 StufferShack Convenient-Store und FastFood-Laden
55 Ali Baba und die 40 Döner Garantierte 40 Dönervarianten, inklusive einer mit Motoröl
56 Sugarcube Corner Donut- & Muffinladen

Clubs 

61 Eden Disko
62 Heatclub Nachtclub im Feuerdesign
63 Chez Heinz Alternativer Club, überwiegend von Studenten besucht
64 M10 Nachtclub
65 Jolly Joker Metalclub
66 Loose Ends Disko

Ghul mit Feature

Mir ist vor kurzem ein Bericht in die Hände gefallen, den ich als sehr verstörend empfunden habe. Ich dachte mir, das ist etwas, was alle angeht, das kann ich nicht hinterm Berg halten. Es ist ein Obduktionsbericht, der im Institut für paranormale Wesen an einem Ghul durchgeführt wurde. Aber lest lieber selbst.

###Beginne Datentransfer###
###Verschlüsselungsalgorhythmus Teta-6 aktiviert###
###Obduktionsbericht IPW-40031-QZ###

 Obduktionsbericht vom 02.01.2073

Bei dem zur Obduktion vorliegendem Tier handelt es sich um eine etwa 17 Jahre alte weibliche Ghulin mit einer Größe von 167cm und einem Gewicht von 47,9 kg. Die Sektion findet am 02.01.2073 im Institut für paranormale Wesen in Gegenwart vom Assistenten Herrn Yasil statt, der für die magische Begutachtung zuständig ist.

Vorbericht
Das Tier verstarb unter ungeklärten Umständen vermutlich am 31.12.2072 und wurde nach Auffindung zur Untersuchung in das Institut verbracht.

Äussere Besichtigung
Die Sektion findet drei Tage nach dem Tod des Tieres statt (02.01.2073). Das Subjekt liegt in Rückenlage und der Allgemeinzustand ist aussergewöhnliche gut. Das Tier besitzt keine offensichtlichen Wundmerkmale oder Narbengewebe, die bei Raubtieren dieser Art die Regel darstellen.
Die Leichenkälte ist über den gesamten Tierkörper feststellbar. Die Leichenstarre beginnt sich von distal her langsam wieder aufzulösen. Kiefergelenke und alle proximalen Gliedmaßengelenke sind passiv nicht beweglich. Die Cornea ist beidseitig leicht getrübt und der Augentugor mäßig vermindert. Fäulniszeichen sind an der rechten Abdominalgegend nahe der Linea alba zu erkennen. Dort befindet sich eine etwa handgroße graugrüne Verfärbung.
Bei der Besichtigung der Scheide fällt der Austritt von zähflüssigen weiß gelblichen Schleim auf. Der Schleim befindet sich auch an der abgezogenen Haut um die Vulva herum. Der Anus wie auch der Analbereich ist mit dünnflüssigem Kot verschmutzt.

 Ich erspar euch jetzt mal das ganze weitere medizinischen Geschwafel und springe gleich zu den wichtigen Stellen
 Justizopfer

[...]

Epikrise
Die Hauptdiagnose des vorliegenden Falles ist ein durch die Mutation des Ghilani wichtiviridae induziertes Pankreaskarzinom.
Die Mutation ist in ihrer Form völlig neuartig und scheint nicht auf evolutionärem Wege entstanden zu sein. Herr Yasil bestätigt, das die thaumaturgischen Untersuchungen einen erhöhten Stoffwechsel bei dem Subjekt ergeben haben, wie er bei MMVV-III-Infizierten nicht vorkommen sollte. Zusätzlich ist eine beschleunigte Zellregenerierung festgestellt worden. Im Bereich des linken Thorax weist das Subjekt eine sehr gut verheilte Stichwunde auf, die unmittelbar vor dem Tode zugefügt wurde und bereits kurativ auf dem Wege der Besserung war.

[...]

Todesursache

Das Tier verstarb durch akutes kardiovaskuläres Versagen infolge einer Punktion des Ventriculus cordis sinister.

###Deaktiviere Verschlüsselung###
###Beende Datentransfer###

Wer übrigens Interesse an dem gesamten Bericht hat, der möge sich bitte melden. Keine zwei Stunden, nachdem ich das File extrahiert hatte, ist es übrigens gänzlich aus der Matrix verschwunden. Irgendwer ist also neben mir noch darauf aufmerksam geworden und der Meinung, das es niemanden was angeht, was mit dem Ghul so passiert ist. Stellt euch vor, das die hochinfektiösen Viecher auch noch regenerative Fähigkeiten haben. Ich bin beileibe kein Panikmacher, aber die Vorstellung, das mach dem Virus praktisch gar nicht mehr beikommen kann, läßt mich schon ein bisschen gruseln.

 Im kompletten Bericht, gehen sie genauer auf die Strahlung und die chemischen Stoffe ein, die sie in dem Körper gefunden haben. Die Zusammensetzung läßt darauf schließen, dass das Subjekt in der Nordstadt um den De-Haën-Platz gelebt hat und sich die DNA durch diesen Cocktail verändert hat. Die Chancen sind also gut, das es sich um einen Einzelfall handelt.
 ghoti

Fünf von fünf Sternen

Da allgemeinhin bekannt ist, dass ich gute Küche zu schätzen weiß, habe ich mir etwas besonderes ausgedacht. Da man in Hannover sowieso nicht überleben kann ohne ein Mindestmaß an Know-How in dem Bereich, habe ich jemanden eingeladen der uns unregelmäßig Restaurants aller Schichten vorstellen wird. Genauer werden es Kritiken sein, die uns aufzeigen wo und wie gut man irgendwo essen gehen kann. Ganz uneigennützig habe ich schon ein paar Vorschläge gemacht, damit das Ganze auch Fahrt aufnehmen kann. 

 Was wird’n das hier? Ringelpiez mit anfassen? Seid wann brauchen wir jemanden, der erzählt wie geil das Fressen in irgendwelchen Kaschemmen ist?
 Roter Friese

 Wenn du nicht verstanden hast wofür das gut sein kann, dann bist du in Hannover wahrscheinlich falsch
 ghoti

Natürlich werden in jedem Beitrag auch Querverweise eingebaut, sei es zu Kartenmaterial, oder AR-Verweise zu Hinterzimmerpreisen und ähnlichem. Ausserdem kann man so vernünftigerweise eine Zuordnung treffen, welches Lokal an welche Machtgruppe in Hannover gekoppelt ist. Ich zähle da auf eure Hilfe, da unsere Gastautorin da nicht ganz so firm drin ist. Ach, und bevor die Fragen aufkommen, ich hab da mal ne F.A.Q. vorbereitet, für die Schlauberger und vorallem die Paranoiker unter euch.

F.A.Q.

Ist die Gastautorin Shadowrunnerin? 
Nein, ist sie nicht.

Kennt sie sich mit unserem Gewerbe aus?
Ja, sie hat schon gewissen Berührungspunkte mit den Schatten gehabt, das ist in Hannover auch nicht immer zu vermeiden.

Warum wird es hier eine Restaurantkolumne geben?
Weil es mich interessiert, und weil man hier nicht genug Locations kennen kann. Sei es, um mitreden zu können, oder einfach, damit man die Lokale kennt, in die man eingeladen wird. Macht immer nen guten Eindruck.

Hast du sie überprüft?
Selbstverständlich. Sie ist clean und hübsch

Also, sobald ihr im Blog diese Grafik seht

 

könnt ihr was lernen. Also begrüßt ganz herzlich das Michelin-Mädchen!

[L] Trinkhalle “Am Seelberg”, Misburg

Die Trinkhalle. Eine Institution, die aus Hannover und der Region nicht wegzudenken ist. Grundsätzlich sind diese kleinen Läden immer gleich aufgebaut und typischerweise nach der Straße benannt, in der sie sich befinden. Normalerweise ist es ein Kiosk mit angeschlossener Ladentheke nach aussen, damit der Mitarbeiter mit seinen Kunden kommunizieren kann während er Alkohol und Tabakwaren verkauft. Stehtische sind keine Seltenheit und jede Trinkhalle ist von den ansässigen Bewohnern gerne belagert, sowie Treff- und Anlaufpunkt für Klatsch und Tratsch.

Was aber genau macht die Trinkhalle “Am Seelberg” so besonders? Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten. Der ansässige Straßenschamane. Der Mann, der sich nur “Seher” nennt, bietet dort seine Dienste feil, indem er interessierten Mittrinkern die Karten legt, die I-Ging Münzen wirft, Knochenroulette betreibt, oder einfach nur aus der Hand liest. Sämtliche Klischees, eines Jahrmarktwahrsagers treffen auf diesen Mann zu. Nichtsdestotrotz, ist er beliebt, und wird von den Ortsansässigen fast schon verehrt. 

 Für den Fall, das ihr ihn mal aufsuchen wollt, haltet einfach nach dem Norm mit der speckigen Wildwestlederjacke und dem ARO “Will tell for alcohol” Ausschau.
 ghoti

Was macht also nun das Mysterium dieses Mannes aus. Menschen und Metamenschen aus der näheren Umgebung fürchten ihn nicht als Magier. Im Gegenteil. Er gibt ihnen Hoffnung und es ist sogar so, dass er bestimmte Anfragen ablehnt, damit sich die Spirale der Perspektivlosigkeit nicht weiter dreht. Woher er weiß, wen er ablehnen sollte, bleibt sein Geheimnis, aber gerade darum geht es ja in seiner Welt. Er ist einer der wenigen Hoffnungsträger, die den Emigranten, Flüchtlingen und Sozialschwachen einen Lichtblick bietet.

 Und der Mann hat wirklich Ahnung. Aber er ist ein gnadenloser Alkoholiker. Ich habe das Gefühl, seine Vorhersagen werden genauer, je mehr Alkohol er intus hat. Man kann ihn übrigens werktags praktisch jeden Tag dort vorfinden, nur am Wochenende nicht. Da weiß aber auch keiner, was er tut und wo er es tut.
 Strass

[!] 36 Musikgruppen

 … für den Flair der Welt.

 

 

36 Musikgruppen um einfach mal der Welt ein wenig Tiefe zu verleihen oder Charakteren ein wenig Hintergrund zu geben.

36 Musikgruppen

Trogg-Rock

11 Trolix
12 Pussycat Trolls
13 Orxanne & Band
14 Pits ‘n Glory
15 Cannibal Orks
16 Tago and the Bigs

Metal

21 Fury Fags
22 Plax
23 Magic Metalheads
24 Fairy 
25 Zombie Light
26 Steel Pipers

Neo Hip-Hop 

31 Hailz
32 Jakarta Bait 
33 Beutezug
34 Boots of Hate
35 Feenficker
36 Mahmud Al Fadih 

Techno

41 Visionesque
42 Dragonties
43 Gaga-Gantisch
44 Basomancer
45 Shroom Bouncer
46 Dwarven Dynamite

Pop

51 Cats United
52 Zed Zoom
53 Maria Mercurial
54 Doria Gray
55 Lavisa
56 Vorum

Elfen-Pop

61 Istina Woodgirl
62 Green Maiden
63 Wiz4
64 XOXOX
65 Rinelle Re’therin
66 Melodys of Tir

Illegales AACG-Turnier sorgt für Trubel

Ein Event der besonderen Art hat am vergangenen Sonntag die Innenstadt von Hannover heimgesucht. Eine Gruppe von vier Personen, darunter ein Troll, hat am verkaufsoffenen Sonntag die überfüllte Innenstadt genutzt, um das Finale ihres All-Area-Combat-Golf Turniers abzuhalten. Polizeiberichte gingen zuerst von einem gezielten Anschlag auf Passanten aus. Schnell wurde jedoch klar, dass die Verletzten ungezielte Golfbälle an den Kopf bekommen hatten. Zufällig konnte ich den Vize-Sieger zu einem Interview überreden und das möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.

Resy Schreiber: “Momentum, sie haben den Sieg nur knapp verpasst, wie fühlen sie sich dabei?”

Momentum: (lacht) “Ach wissen sie, man kann nicht immer gewinnen. Natürlich ist es schade, aber ich bin mir sicher, dass ich beim nächsten Mal bessere Karten habe. Haiku ist ein würdiger Gegner und er hat verdient gewonnen. Ich hatte einfach etwas Pech mit meinen Bällen und Haiku hat mich zwischendurch mit einem Taser mies erwischt, das ist alles.”

RS: “Interessant, das sie es ansprechen. Ihr “Pech” resultierte in drei verletzten Personen, die von  ihren Sportinstrumenten getroffen wurden, unter anderem ihrem Golfschläger, weil sie durch den Taserschuss paralysiert zu Boden gingen. Wie gehen sie damit um, dass ihre Sportart nicht nur illegal betrieben wird, sondern auch noch Unschuldige unnötig in Gefahr bringt.”

M: “Das ist alles eine Frage der Perspektive Resy. Wir sehen uns nicht als Kriminelle. Man sollte meinen, dass die Polizei besseres zu tun hat, als ein paar Sportfans zu jagen. AACG ist einfach verkannt, und wir arbeiten daran es öffentlichkeitstauglich zu machen. Dazu gehört natürlich auch, es öffentlich zu betreiben. Das es dabei zu Unfällen kommen kann ist bedauerlich, aber wie in allen Sportarten nicht immer zu vermeiden.”

RS: “Nur das bei normalen Sportarten in der Regel bei bedauerlichen Unfällen die Sportler verletzt werden, und nicht das Publikum”

M: (lächelt) “Auch da gibt es sicherlich unterschiedliche Auffassungen. Davon ab, kann ich sicherlich nicht klagen, die blauen Flecken, die ich abbekommen habe sprechen da eine ganz eigene Sprache. Ich bin froh, das mein Caddy mich rechtzeitig aus der Gefahrenzone geschafft hat, als ich die Tasernadel abbekommen habe. Danach wieder an den Ball zu kommen hat mich wahrscheinlich den Sieg gekostet”

RS: “Sie sagten bereits, das die Öffentlichkeit davon erfahren soll und sie deswegen in der vollen Georgsstraße gespielt haben. Wieso sucht man sich aber den Zeitpunkt aus, zu dem die Innenstadt besonders voll ist? Der verkaufsoffene Sonntag zieht naturgemäß eine Menge an Metamenschen in die Stadtmitte.

M: Da muss ich gestehen hat die Tatsache reingespielt, das es sich um das Finale des Turniers gehandelt hat. Der Schwierigkeitsgrad musste einfach entsprechend hoch gewählt sein. Unser Verein macht die Arrangements und wir spielen nur in der Fläche, die uns vorgegeben wird.

RS: “Der AACG-”Verein” Hannover hat sich bereiterklärt, Entschädigungen zu bezahlen für die Personen die verletzt wurden. Wie können sie sich das erlauben?”

M: (lachend) “Sagen sie es doch nicht so abwertend. Nur weil wir keine Vereinszulassung bekommen, heißt das noch lange nicht, das wir uns nicht um unsere Mitglieder kümmern. Oder um die Probleme, die bei unseren Spielen auftreten. Die Mitgliedsbeiträge werden unter anderem für Anwaltskosten und Entschädigungen ausgegeben. Man soll nicht glauben, wieviele Sponsoren AACG mittlerweile hat und die Preisgelder werden über diese Verträge finanziert. Ebenso werden die Rechtskosten langsam und stetig abgewälzt, so dass wir unsere Beiträge für die Arztkosten ausgeben können. Ein weiteres Zugeständnis an das Publikum, um eine größere Zielgruppe erreichen zu können. Und mittlerweise können wir uns vor Neuaufnahmen kaum retten. Vorallem nach dem Spiel am Sonntag.”

RS: “Vielen Dank für das Interview, Momentum.”

Mein Gesprächspartner hat mich in der Döhrener AldiBurger-Filliale getroffen. Er trug ein lässiges Steampunk Ensemble und lachte viel während des Interviews. Auch wenn er von Polizei und Protec wegen Sachbeschädigung und schwerer Körperverletzung gesucht wird, bewegt er sich relativ frei in der Gesellschaft und benimmt sich, als könne keine Staatsgewalt der Welt sein Wässerchen trüben. Ein angenehmer Interviewpartner, der in seiner Welt des All-Area-Combat-Golfs einer der Großen ist. Hoffen wir, das wir noch viel von ihm hören werden.

 Wofür wohlwollende Freunde der gepflegten Unterhaltung sicherlich sorgen werden.
 Justizopfer

Diamantsplitter gesucht

Im Panoptikum existiert seit wenigen Tagen ein Eintrag unter diesem Namen und der hat mein Interesse geweckt. Und zwar sucht dort jemand Splitter des Regenbogendiamanten. Wie man sich denken kann, gibt es von diesen Splittern 7 Stück. Von vieren weiß man wer sie besitzt. Zwei befinden sich in privater Sammlerhand (dunkelblau und rot), einer wird in einem Museum ausgestellt(violett) und der orangene befindet sich im Privatbesitz eines hannöverschen Mitglieds der High Society. Dieser Splitter wurde vor 8 Wochen in Münster auf einer Auktion vom Stralsunder Edelmann Jasper von Geldern für die Rekordsumme von 700.000€ erstanden. Ein Preis, der den eigentlichen Wert um fast das Doppelte übersteigt.  

 Es gibt übrigens zwei Theorien über die Splitter. Die einen sagen, das der Regenbogendiamant thaumaturgisch zerbrochen wurde und deswegen die 7 Farben in den einzelnen Splitter gefangen sind. Die andere Meinung besagt, dass das Ganze ein Riesen-Hokum ist und der Diamant nie existiert hat. Dann wäre es natürlich Wahnsinn soviel Geld für die einzelnen Teile zu bezahlen. Ich würde gerne mal mein drittes Auge auf einen der Splitter werfen.
 Teela’na

Vor vier Wochen ist dann das It-Girl Lisa auf einer Wohltätigkeitsgala gesichtet worden, auf der sie ein Diadem getragen hat, in das ein orangener Stein eingelassen war. Gerüchten zu folge soll es ein Geschenk gewesen sein. Seitdem ist sie auf mindestens zwei weiteren Veranstaltungen zu Gast gewesen, hat das Diadem jedoch nicht wieder getragen.  Die Frage ist nun, ob es sich immer noch in ihrem Besitz befindet, oder nicht. Und ob sie es loswerden möchte. Denn der Nutzer “Hoax12″ ist bereit für jeden Teil des Diamanten den doppelten Straßenpreis zu bezahlen. Damit dürfte der hannoveraner Splitter unangefochten an der Spitze stehen. Mit 1,4 mio zieht er mit Sicherheit auch etliches Kroppzeuch an, das versuchen wird entweder Lisa oder von Geldern (für die, die nicht mitbekommen haben, das er das Ding verschenkt hat) zu erleichtern. 

 In beiden Fällen dürfte das mehr als nur schwer werden. Von Geldern wohnt im Zooviertel und dort an ihn ranzukommen dürfte nicht gerade einfach sein. Und von Lisa weiß niemand, wo sie wohnt. Ausserdem kennt sie praktisch alle wichtigen Menschen in Hannover. Gott weiß, wieviele von denen ihr einen Gefallen schulden.
 Strass

Ich bin sehr gespannt, ob noch mehr Splitter auftauchen werden, und ich werde mich als nächstes daran machen herauszufinden wer den Regenbogendiamanten in Gänze wieder besitzen will. Und wofür. 

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